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Lokalsport Celle stellt das jüngste Team in der Liga
Sport Sport regional Lokalsport Celle stellt das jüngste Team in der Liga
18:28 11.09.2018
Von Uwe Meier
Das Zweitliga-Team von TuS Celle (von links): Fedor Kuzmin, Cedric Meissner, Tobias Hippler, Nils Hohmeier, Jannik Xu, Arne Hölter und Trainer Frank Schönemeier. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Heese

„Darauf haben wir in den vergangenen Jahren hingearbeitet“, sagt Trainer Frank Schönemeier, der mit Celle in seine siebte Saison geht. „Jetzt haben wir das Niveau erreicht, um in der 2. Liga mitspielen zu können.“ Am Wochenende startet das Unternehmen mit Auswärtsspielen gegen TTC Fortuna Passau (Samstag) und TV 1879 Hilpoltsein (Sonntag).

Schönemeier, zugleich Landestrainer in Niedersachsen, hat einen großen Anteil daran, dass aus jungen Talente inzwischen echte Könner an der Tischtennis-Platte geworden sind. Dass das so ist, wollen die Jungs in den kommenden Monaten in der zehn Mannschaften umfassenden Liga zeigen. In 18 Partie will das jüngste Team beweisen, dass es keineswegs schlecht um den deutschen Tischtennis-Nachwuchs bestellt ist. Immerhin haben die Celler in dem sechsköpfigen Kader fünf deutsche Akteure. Kein anderer Verein der Liga hat mehr. Vielmehr umfasst die Quote ausländischer Spieler insgesamt 70 Prozent. Deshalb bescheinigt Schönemeier der 2. Liga wohl auch ein „sehr, sehr gutes Niveau“. Es sind fast alles Profis, die dort an der Platte stehen.

Angst und bange wird den Cellern dadurch aber nicht. Dass es nicht einfach wird, wissen die Jungs: „Vom Niveau her liegen die Teams sehr eng beisammen“, meint Kapitän Nils Hohmeier, „in der vergangenen Spielzeit war ja irgendwie klar, dass wir nicht allzu viele Spiele verlieren würden. Dieses Mal werden wir hart um jeden Punkt kämpfen müssen.“

Schönemeier ist sich sicher, dass diese Aufgabe erfolgreich erledigt werden kann. „Ich glaube, dass wir in jeder Partie eine Chance haben“, sagt er. „Wir sind aber auch in keiner der Partien Favorit.“ Schönemeier hat ein junges Team um sich gescharrt, das in den vergangenen Jahren auf internationalem Parkett im Jugendbereich einige Erfolge hat einfahren können – darunter auch erste Plätze bei den nationalen Meisterschaften und Europameistertitel. Den Schwung dazu haben sie sich in den Leistungszentren aber auch in den Ligaspielen beim TuS Celle geholt.

Tobias Hippler (Jahrgang 1999), Nils Hohmeier (1998) und Cedric Meissner (2000) gehören in diese Kategorie. Arne Hölter (1992), der zur neuen Saison aus Berlin zurück nach Celle wechselte, wo er bereits vor sechs Jahren aktiv war, kann ebenfalls auf internationale Erfolge verweisen. Und auch der Jüngste im Team, Jannik Xu (2000), der vom TTC Seligenstadt nach Celle wechselte, war bereits Deutscher Jugendmeister und Vizeeuropameister. „Jetzt ist die Vorfreude auf meine erste Zweitligasaison riesig“, sagt er.

Auf Celles neue Nummer eins, den Russen Fedor Kuzmin (1983), kommt eine der größten Aufgaben zu. Er soll nicht nur fleißig Punkte einfahren, sondern mit seiner Erfahrung, die er mit Fakel Gazprom Orenburg in der Champions League gesammelt hat, das junge Team auch führen. Er selbst nimmt diese Aufgabe relativ gelassen: „Ich setze mir keine Ziele“, sagt er locker. „Es kommt einfach darauf an, die Leistung zu zeigen, die man abrufen kann. Und dann sehen wir mal, was dabei herauskommt.“ Und dann fügt er an: „Hauptsache, wir halten die Liga. Das ist das Ziel.“

Also mindestens Platz acht soll her. „Das müssten wir auch schaffen“, sagt Schönemeier. Von einem Aufstieg redet bei den Cellern derzeit ohnehin niemand. „Wirtschaftlich wäre das ein Riesenschritt. Strukturell sind wir nicht so weit“, sagt der Coach. „Das große Pfund, was wir in Celle haben, ist ein gutes Umfeld.“ Und viele Fans.

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