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Lokalsport Celler Athleten Timm und Höner schwimmen zu Gold
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07:47 09.06.2016
Von Carsten Richter
Die erfolgreichsten Schwimmer des Landkreises in Braunschweig: Maike Höner (oben), Jonas Reinhold und Lina Timm (kleine Fotos) holten Bronze, Silber und Gold. Insgesamt qualifizierten sich zehn Schwimmer für die Jahrgangsmeisterschaften. Quelle: Mirko Seifert/Alex Sorokin (Archiv)/Michael Schäfer (Archiv)
Braunschweig

Am vergangenen Wochenende traten in Braunschweig die schnellsten Schwimmer der norddeutschen Bundesländer an, um die Titelträger der offenen Klasse und in den Jahrgangs- und Juniorenwertungen zu ermitteln. Die Norddeutschen Meisterschaften waren die letzte Möglichkeit, sich für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften zu qualifizieren, die ab dem 21. Juni in Berlin ausgetragen werden.

Bei Sonnenschein und guter Organisation des Ausrichters BSV Ölper fanden sich 133 Vereine mit insgesamt 751 Personen im Heidbergbad ein, darunter neun qualifizierte Schwimmer aus Celle und sieben Aktive aus Nienhagen. Die Trainer Ole Bedey, Detlef Heidenreich und Susanne Schelm waren insgesamt sehr zufrieden mit den erbrachten Leistungen.

Die erfolgreichste Schwimmerin des CSC war Lina Timm (Jahrgang 2001). Sie brach schon auf dem letzten Wettkampf in Hannover den vereinsinternen Rekord in 100 Metern Schmetterling und legte in Braunschweig noch eine Schippe drauf: Mit einer Zeit von 1:06,35 Minute stellte sie einen neuen Vereinsrekord auf und wurde damit auch Norddeutsche Jahrgangsmeisterin. Auch die 50-Meter-Strecke lief für sie erfolgreich. Für die Zeit von von 29,75 Sekunden gab es die Silbermedaille.

Catharina Heese (Jahrgang 1999) hatte sich etwas mehr erhofft. Offensichtlich waren die vergangenen Wochen kräftezehrend. Zudem befand sie sich in den schulischen Abschlussprüfungen. Trotz allem hielt sie ihre Zeiten und kam in den Rückstrecken (100 und 50 Meter) jeweils auf den vierten Platz.

Ebenfalls erfolgreich war mit Daniel Meng (Jahrgang 2002) einer der männlichen Schwimmer: Als jüngster Starter ging er ins Wasser und hatte sich gleich fünf Qualifikationszeiten gesichert. Fast durchgehend schwamm er Bestzeiten und blieb jeweils unter den besten acht seines Jahrganges. Er selbst hatte jedoch höhere Ziele und war enttäuscht. „Hier unter den ersten zehn zu schwimmen, ist schon eine hervorragende Leistung. Für einen Verein wie den CSC ist es schwierig, sich gegen die großen namhaften Vereine durchzusetzen“, sagt Trainer Heidenreich.

Von den Nienhägern ging Maike Höner in Braunschweig über vier Strecken an den Start. Auf ihren Nebenstrecken über 100 Meter Brust und 50 Meter Freistil kam die 17-Jährige auf Platz sieben mit neuer persönlicher Bestzeit beziehungsweise auf Platz 11 der Juniorinnen (Jahrgang 1998/99). Noch am gleichen Vormittag sicherte sich die Nienhägerin mit soliden 1:06,67 Minuten den Bronzeplatz über 100 Meter Schmetterling. Bei den Rennen über 200 Meter Schmetterling setzte sich Höner gegen die Konkurrenz durch und gewann den Titel der Juniorinnen auf dieser anspruchsvollen Strecke in 2:29, 11 Minuten.

Jonas Reinhold (Jahrgang 1998) stellte sich seinen Konkurrenten in fünf Disziplinen, obwohl er sein Trainingsprogramm wegen der Abiturprüfungen stark reduziert hatte. Gleich im ersten Rennen lieferte der Nienhäger eine neue persönliche Bestzeit über 100 Meter Freistil (54,23 Sekunden) ab und belegte damit Platz vier seiner Jahrgangswertung. Am zweiten Wettkampftag sicherte sich der 18-Jährige die Bronzemedaille über 100 Meter Schmetterling (59,90 Sekunden) und bestätigte sein Leistungsvermögen auf der 400-Meter-Freistilstrecke mit dem Gewinn des Vizetitels in der Zeit von 4:14,65 Minuten.

Für die Schwimmer, von denen weitere im Mittelfeld landeten, ist die Qualifikation zu den Norddeutschen Meisterschaften ein Erfolg und eine Bestätigung des täglichen Trainings. Der nationale Höhepunkt im Jugendbereich sind die Jahrgangsmeisterschaften. Aus den SVN-Reihen haben sich dafür Maike Höner, Jonas Reinhold, Benett Volkmann und Antonia Plachetzky qualifiziert. Von den Celler Schwimmern reisen Lina Timm, Daniel Meng, Catharina Heese, Sebastian Brandt, Jan Hartwich und Carl Hapke am 21. Juni nach Berlin.