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Lokalsport Celler Athleten trotzen Kälte bei Meisterschaft
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17:33 31.01.2017
Celle Stadt

Für beide Athleten war es der erste Wettkampf auf norddeutscher Ebene. Als Besonderheit wurden bei dieser Meisterschaft stets Athleten aus zwei Altersklassen (14 und 15 Jahre) zusammen gewertet.

Dehning begann am ersten Tag mit Speerwurf. Bei Temperaturen knapp unter null Grad hatten alle Teilnehmer Schwierigkeiten, in den Wettkampf zu finden. Im zweiten Versuch setzte Dehning das erste Ausrufezeichen für die LG Celle-Land und warf sich mit 35,07 Metern an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Im vierten Versuch steigerte sich das Mehrkampf-Talent auf 37,16 Meter und konterte damit den Wurf von Konkurrentin Alyssa John von SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf. John war kurzfristig mit 37,12 Metern in Führung gegangen.

Nach einem technisch sehr guten fünften Versuch schien Dehning ihre Führung zunächst ausbauen zu können, doch die Ernüchterung folgte sogleich: Der Versuch wurde aufgrund eines fehlenden Abdrucks im Rasen für ungültig erklärt. Im sechsten und letzten Versuch schaffte sie es nicht mehr, sich zu steigern. Die Berliner Konkurrentin Laura Ulrich warf sich als letzte Athletin des Feldes mit 38,51 Metern noch von der Bronze- zur Goldmedaille.

Dehning fehlten letztlich nur wenige Zentimeter zu ihrer persönlichen Bestleistung. Insgesamt zeigte sie sich zufrieden mit der Silbermedaille. "Marie hat nach einer für sie schwierigen Woche gezeigt, aus welchem Holz sie geschnitzt ist. Ihrer Leistung gebührt der allerhöchste Respekt“, sagte Trainer Björn Lippa nach dem Wettkampf.

Am zweiten Wettkampftag trat Rullmann im Diskuswurf an. Bei ähnlich kalten Temperaturen wie am Vortag hatte der Sportler ebenfalls Probleme, seine Form zu finden. Zum Endes des Vorkampfes gelang Marvin im dritten Versuch nach einer dynamischen Drehung und einem technisch guten Abwurf mit 34,13 Metern seine beste Leistung des Tages. Zwar erhöhte das Wurftalent im vierten Versuch seine Rotationsgeschwindigkeit noch einmal, allerdings überdrehte er den Abwurf leicht. Der Diskus landete deshalb knapp außerhalb des Sektors und war damit ungültig. Mit dem zweitbesten Diskuswettkampf seiner Laufbahn belegte Rullmann bei seinen ersten Norddeutschen Meisterschaften den achten Rang, mit dem er zufrieden war.

Von Amelie Thiemann