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Lokalsport Celler Ausbildungsverein in Nöten
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17:07 07.02.2018
Von Uwe Meier
Celle

Celle. In ihrem Celler Heimatverein hingegen läuft es dieser Tage überhaupt nicht rund: Das Damenteam steigt abgeschlagen als Tabellenletzter aus der Oberliga ab. Die Herren wurden sogar aufgrund zweimaligen Nichtantretens aus der Oberliga ausgeschlossen.

Aring und Alt sind nur zwei von vielen talentierten Hockeyspielern, die in der Vergangenheit dem MTV Eintracht den Rücken gekehrt haben. Studienbedingt oder eben einfach, weil sie in höherklassigen Mannschaften ihr Glück versuchten. Dass die Basis für diese Erfolge an der Aller gelegt wurden, darauf können die Celler schon ein bisschen stolz sein. Nur selbst davon profitieren konnten sie nie wirklich. „Schön ist das natürlich nicht. Aber das ist eine altbekannte Geschichte. Es war von jeher schwierig für uns“, sagt MTVE-Abteilungsleiter Ronald Bahr über das Abwandern junger Hockeytalente.

Trotz der Abgänge konnte der Klub an der Nienburger Straße immer irgendwie mit der Situation umgehen: Für den Erwachsenenbereich gab es stets genügend Spieler, um schlagkräftige Truppen aufzubieten. Doch in dieser Hallen-Saison hat sich die Entwicklung drastisch ins Negative verkehrt. Dass der sportliche Niedergang der beiden Aushängeschilder des Klubs keinen Jubel zulässt, versteht sich von selbst. „Wir überprüfen uns ständig selbst und überlegen, wie wir es besser machen können“, sagt Bahr und kommt zu der Erkenntnis: „Wir müssen in allen Bereichen nachlegen.“

Acht Spielerinnen waren es allein im Damenteam, die seit dem Sommer des vergangenen Jahres die Mannschaft verlassen haben. Allerdings will Trainer Martin Winterhoff personelle Probleme allein für die sportlichen Misserfolge nicht gelten lassen. „Wir hatten manchmal schon eine mangelhafte Trainingsbeteiligung“, sagt er. Dadurch seien taktische Dinge zu kurz gekommen. „Aber es fehlte auch die Fitness“, so der Coach, der dennoch optimistisch in die Zukunft sieht. „Wir werden darüber sprechen und das schon hinkriegen“, sagt er, zumal auch junge Spielerinnen nachrücken würden.

Bei den Männern sieht es düsterer aus. Mehrfach war in dieser Saison gerade so ein spielfähiges Team zusammen gekommen. Als zum Jahresende drei altgediente Spieler auf aufgrund des für sie zu hohen Mitgliederbeitrages aus dem Verein austraten, verschärfte sich die Problematik. Als die Celler zum zweiten Mal aufgrund personeller Probleme ein Ligaspiel absagen mussten, wurde das Team vom Verband ausgeschlossen. Folge: Abstieg in die Verbandsliga.

In zwei Monaten beginnt die Feldsaison. Wie bis dahin die Situation in den Griff zu bekommen ist, darüber herrscht Unklarheit. Derzeit umfasst der Kader nur elf Spieler. „Das wird für eine Saison nicht reichen“, so Spielertrainer Winterhoff, der hofft, dass bis Ende Februar sechs neue Spieler hinzukommen. „Gespräche laufen.“

Aufgeben ist für die Verantwortlichen beim MTV Eintracht allerdings keine Option. Der eingeschlagene Weg, weiter auf die Jugendarbeit zu setzen, wird fortgeführt. Genügend Interessenten gibt es zwar, Bahr muss allerdings eingestehen, dass man in Sachen Mitgliederentwicklung noch nicht da ist, wo man hin will. Vor knapp zwei Jahren hatten die Celler Hockeyer begonnen, dass Nachwuchsspieler von A-Lizenztrainer Jörg Wehrmeister ausgebildet werden. „Im sportlichen Bereich macht das weiterhin Sinn. Er macht eine gute Arbeit“, meint der Abteilungsleiter. Finanziell sei man allerdings an der Grenze des Machbaren. Daher müssten die Mitgliederzahlen gesteigert werden.

Neue talentierte Hockeyspieler herauszubringen bleibe das Ziel. Und vielleicht bleiben irgendwann genügend Spieler in Celle, um im Erwachsenenbereich die Kräfte bündeln zu können. Zuversicht, dass das gelingt, herrscht beim MTVE durchaus. In einem Punkt ist sich Bahr allerdings sicher: „Bundesliga-Hockey werden wir so schnell nicht mehr in Celle erleben.“

Mit einem zehnköpfigen Aufgebot war die Leichtathletikgemeinschaft Unterlüß Faßberg Oldendorf (LG UFO) als einziger Vertreter der Celler Leichtathletik bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften für Männer, Frauen und Jugend U20 in Hamburg am Start.

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