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Lokalsport Celler Bogenschützen beenden Hallensaison
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16:47 22.03.2018
Mehr als 100 Schützen sind mit Pfeil und Bogen aufdie Jagd nach Ringen gegangen. Quelle: Monika Gehrke
Celle

Je 52 Schützen starteten in einer Vormittags- und einer Nachmittagsgruppe. Das herausragendste Ergebnis lieferte Holger Richter vom SV Schladen ab. Von 720 Ringen erreichte er stolze 715 Ringe. Damit war der Compoundschütze fast so präzise wie ein Gewehrschütze. Tobias Hainz vom SV Deutsch Evern, Jugendklasse Recurve übertrumpfte mit seinen 676 Ringen alle Erwachsenenklassen.

Das Bogensport jung und alt verbindet, zeigten wieder einmal die Teilnehmer von der Schülerklasse C, Jahrgang 2008, bis zur Seniorenklasse, Jahrgang 1939. Bei der Siegerehrung freuten sich alle über eine kleine Bogenschützen-Skulptur. „Einige meldeten sich gleich für nächstes Jahr wieder an“, gibt Gehrke an. Bei den drei Bogenarten stellten die Recurveschützen den Löwenanteil. „Bei den Blankschützen gab es eine Steigerung, bei den Compoundschützen gingen die Anmeldungen jedoch ein wenig zurück“, resümiert die Sprecherin. Schon einen Monat nach Ausschreibungsstart seien alle Startplätze ausgebucht gewesen, sodass es auch Absagen gab. „Selbst langjährige Teilnehmer wie die Kadermitglieder konnten dieses Jahr nicht dabei sein“, bedauert die Pressewartin.

Die Hallensaison ist nun für die Wietzenbrucher beendet. Jetzt geht es wieder nach draußen auf den Bogenschießplatz am Celler Kiebitzsee. Wer sich für den Bogensport interessiert, kann jeden Freitag ab 17 Uhr an der Sportstätte vorbeikommen. (bau)

Mitgliederboom, gewachsene Strukturen und erfolgreiche Sportler auf allen Ebenen: Die gute Arbeit in Celle ist auch dem höchsten Gremium der niedersächsischen Leichtathleten nicht verborgen geblieben. Andreas Ull, gerade erst in seinem Amt als Vorsitzender des Celler Kreisleichtathletik-Verbandes (KLV) bestätigt, ist sozusagen aufgestiegen und übernimmt die Aufgaben des Vizepräsidenten Breitensport und Sportentwicklung im Niedersächsischen Leichtathletik-Verband (NLV). „Headhunterin“ war die NLV-Präsidentin Rita Girschikofsky höchstpersönlich. „Vor einigen Wochen sie mich angerufen und gefragt, ob ich mir diese Aufgabe vorstellen könnte. Ich habe zwei Wochen reiflich überlegt und mit meiner Frau gesprochen, weil das doch alles sehr zeitintensiv ist. Letztlich habe ich mich dazu entschieden, dieses Angebot anzunehmen“, erklärt Ull, der Nachfolger des verstorbenen Edo Christophers wird.

Oliver Schreiber 22.03.2018

Die vorhandene Drittliga-Lizenz aus dem Erbe der SVG-Insolvenz nutzen, ein konkurrenzfähiges Team zusammenstellen, höherklassigen Frauen-Handball in Celle wiederbeleben – Martin Kahle ist skeptisch, dass das kurzfristig bis zum Stichtag 1. April umzusetzen ist. „Ich finde den Ansatz von Wolfgang Kaplick und seinen Mitstreitern ehrenwert“, sagt der langjährige Trainer des früheren Bundesligisten SVG Celle und aktuelle Trainer der Verbandsliga-Herren des SV Altencelle. „Aber ich glaube nicht, dass es funktioniert“, so Kahle.

21.03.2018

Dicht an dicht stehen die Ultimate-Frisbee-Spieler des TuS Hermannsburg im Kreis. Ein lautes „Äitsch“ schallt durch die Halle, gefolgt von einem kämpferischen „Bees“ – es ist das U14-Finale der Deutschen Indoor-Meisterschaften im Ultimate Frisbee in Potsdam. Doch nicht nur die U14-Spieler der Hermannsburger brüllen ihren Schlachtrufen, sondern auch die U17 und U20 bilden den Zirkel. „Genau das macht uns aus“, sagt Trainer Sascha Wambutt, „alle drei Klassen halten zusammen.“

20.03.2018