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Lokalsport Celler Bogenschützen erfolgreich bei Deutscher Meisterschaft
Sport Sport regional Lokalsport Celler Bogenschützen erfolgreich bei Deutscher Meisterschaft
18:48 19.09.2017
Andreas Staszewski vom SV Nienhagen sicherte sich mit ruhiger Hand die Deutsche Meisterschaft im 3D-Bogenschießen und stellt nun sein Können in Frankreich unter Beweis. Quelle: Eckhard Frerichs
Celle

„Ich habe mich sehr gefreut und war zufrieden mit meiner Leistung“, sagt Staszewski, der schon vor dem Wettkampf ein gutes Gefühl hatte. „Ich habe gemerkt, da ist was drin heute.“

Der kürzlich zum Nationalkaderschützen Berufene fuhr mit dem Sieg im Rücken gestärkt zu den Weltmeisterschaften im französischen Robion. Gleiches gilt auch für den Silbermedaillengewinner Paape, der ebenfalls für das WM-Aufgebot des Deutschen Schützenbundes nominiert wurde und mit seinem Erfolg in Hinzweiler seine Berücksichtigung mehr als bestätigte.

„Nach dem ersten Tag hätte ich mit meinem zweiten Platz nicht mehr gerechnet“, erklärte Paape. „Denn es fing ganz gut an, doch danach hatte ich einen Einbruch.“ Doch auch Mark, mit dem er um Silber kämpfte, erwischte einen schlechten Tag und so gelang es Paape, die 39 Punkte, die die beiden voneinander trennten, aufzuholen. „Am Ende war die Freude bei mir riesengroß“, so der Wietzenbrucher Bogenschütze.

Zurzeit messen sich Staszewski und Paape bei der Weltmeisterschaft im 3D-Bogenschießen mit 50 Blankbogenschützen aus 22 Ländern. „Das macht richtig Spaß. Alle sind sehr nett und es herrscht eine lockere Atmosphäre“, sagt Staszewski. Doch beim Schießen ist es dann vorbei mit der Entspannung. Dann konzentrieren sich wieder alle auf den Sieg. „Das ist hier schon eine andere Hausnummer als bei der Deutschen Meisterschaft. Hier herrscht ein ganz besonderer Flair“, erklärt Paape. Immerhin messen sich die beiden Celler Bogenschützen mit den Besten ihres Sportes. „Da macht man sich schon einen Kopf“, sagt Staszewski. Die beiden müssen sich erst noch an den internationalen Wettkampf gewöhnen und sehen deshalb noch Potenzial bei ihren Leistungen. „Zurzeit sind wir im guten Mittelfeld. Aber es ist noch alles möglich“, so Paape.