Celler Bolzplatz-Offensive kommt gut an
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18:22 01.02.2018
Von Heiko Hartung
Celle

Sogenannte Seniorenspielplätze gebe es zum Beispiel gar nicht in Celle, meint Bosse. Zwar stünden im Park vorm Neuen Rathaus zwei Bewegungsgeräte für Ältere. „Aber das sind erstens zu wenige und zweitens sind sie sehr versteckt“, so Bosse. Von dezentralen Bewegungsparcours in den einzelnen Stadtteilen hält er nichts. „Aber wenn wir den jetzigen Standort am Neuen Rathaus ein wenig verlagern, präsenter machen und mit weiteren Geräten aufwerten, würde das sicher von den Älteren als Ort der aktiven Freizeitgestaltung angenommen werden“, ist sich der Seniorenvertreter sicher.

Für Jüngere sind die öffentlich zugänglichen Freizeitangebote außerhalb der Vereine breiter gestreut. Aber auch hier will die CDU bei Bedarf nachlegen. So gibt es nach Angaben der Verwaltung derzeit sechs reine Bolzplätze und 13 Spielplätze mit Bolzplatz im gesamten Stadtgebiet. Doch es fällt ein Ungleichgewicht ins Auge. Der Stadtteil Neustadt/Heese ist mit vier Standorten am besten bestückt. Vorwerk, Hehlentor und Alten-/Neuenhäusen haben jeweils zwei Areale, die man jedoch in Groß Hehlen, der Blumlage, Bostel, Scheuen und Wietzenbruch vergeblich sucht.

Manuela Ziolkowski arbeitet im Jugendzentrum Wietzenbruch und weiß, was sich die Kinder und Jugendlichen vor Ort wünschen. „Eine Skaterbahn und ein Bolzplatz – das würde die megaglücklich machen“, sagt sie. „So etwas gibt es hier weit und breit nicht.“

Im Neuen Rathaus stößt der Antrag „auf weit offene Türen“, denn die Verwaltung mache sich seit Monaten ähnliche Gedanken. „Nicht nur im Rahmen des Sportentwicklungsplans, der diese Flächen vorsieht, sondern auch im Rahmen von Stärkung von Lebensqualität in den Ortsteilen sowie begleitend zu größeren Bauvorhaben und auch im Hinblick auf den Tourismus“, sagt Sprecherin Myriam Meißner. Die Planungen gelte es unter anderem im Einvernehmen mit der Sportszene und der Politik zu gestalten.

Die Pflege und Unterhaltung aller Spielplätze der Stadt ist Aufgabe des städtischen Grünbetriebs. Die Gesamtkosten lagen in den letzten fünf Jahren bei rund 815.000 Euro jährlich, wobei die Pflege und Unterhaltung der reinen Bolzplätze den geringsten Anteil ausmachen (je nach Größe und Nutzungsdruck zwischen 0,20 bis 0,40 Euro je Quadratmeter).

„Natürlich stehen auch die meisten allgemeinen Grünanlagen für alle Bürger zur Verfügung, die sich sportlich betätigen wollen“, betont Meißner. Ob zum Wandern, Joggen, Federballspielen und vielem mehr. „Dazu bedarf es keiner besonderen Einrichtungen, denn ansonsten wären es ja Sportplätze und keine allgemeinen Grünanlagen.“

Jetzt gilt es, den Schwung mitzunehmen: Nachdem die Handballerinnen des TuS Bergen nach einer langen Durststrecke ihr jüngstes Spiel gegen HSG Göttingen (26:25) gewonnen haben, wollen sie auch gegen den MTV Rohrsen erfolgreich sein. Und die Voraussetzungen scheinen günstig. Denn wie beim Sieg zuvor spielen sie vor heimischem Publikum in der Heisterkamp-Halle (Anpfiff: Sonntag, 16 Uhr). Außerdem haben sie in der Vergangenheit nie ein Heimspiel an Karneval verloren. Die guten Omen stehen also klar aufseiten der Bergerinnen.

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