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Lokalsport Celler Dukes behalten Oberhand in Zitterpartie
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16:12 07.05.2018
Celle Stadt

Die Wölfe, die in dieser Saison noch ohne Punkte dastehen, wurden in der vergangenen Saison in Hin- und Rückspiel besiegt. „Trotzdem ist Wolfsburg nicht zwangsläufig ein Punktegarant“, so Benjamin Weseloh von den Dukes. Schon in der Vergangenheit taten sich die Herzöge des Öfteren schwer, auch wenn sie meisten den Sieg davon getragen haben. Auch am vergangenen Wochenende mussten die Dukes das ein oder andere Mal zittern.

Dabei starteten die Celler optimal in die Partie. Im ersten Spielabschnitt erspielten sie sich eine komfortable Führung. Allerdings schafften es die Wölfte zwischenzeitlich bis auf einen Treffer heranzukommen. Die Herzöge erholten sich ihrerseits und stellten den Drei-Tore-Abstand wieder her. Knapp zwei Minuten vor Abpfiff lagen die Dukes mit noch zwei Treffern in Front. Ein Foulspiel von Stürmer Justus Fritzsch und die daraus resultierende Fünfminutenstrafe brachte die Celler in eine brenzlige Situation.

Die Wolfsburger witterten ihre Chance und ersetzten zusätzlich ihren Torhüter durch einen Feldspieler, um mit einer doppelten Überzahl auf den Anschlusstreffer zu drängen. Die drei Herzöge machten den Raum vor dem eigenen Tor eng und ließen nur wenige Chancen zu. Verteidiger Stefan Oehler klärte letztlich zielgenau aus dem eigenen Drittel und traf das leere Tor auf der anderen Seite. Mit drei Treffern im Rückstand und weniger als einer Minute auf der Uhr war die Situation für die Wölfe im Grunde aussichtslos. Trotzdem ließen sie ihren Torhüter weiterhin auf der Bank, warfen alles nach vorn und belohnten sich mit einem weiteren Treffer, der auf den Ausgang der Partie keinen weiteren Einfluss hatte.

„Wir sind eigentlich gut ins Spiel gekommen. Die Wechsel liefen reibungslos und auch das Passspiel war sehr sicher“, so Matchwinner Stefan Oehler. Leider habe sich das Team nicht belohnt und nur einen Bruchteil der Chancen in Tore umgewandelt. Mit jeder vergebenen Chance sei das Spiel mehr und mehr zur Kopfsache geworden. „Bis zum Ende haben wir uns nicht entscheidend absetzen können. Wir wussten somit auch, dass Wolfsburg mit jedem Treffer wieder im Spiel war. Mit der Fünf-Minuten-Strafe des sonst so fairen Spiels haben wir uns das Leben noch einmal unnötig schwer gemacht“, resümiert Oehler.

Die Herzöge bleiben damit auf dem fünften Platz, punktgleich mit Engelbostel, Weserbergland und Hannover, die Platz zwei bis vier belegen. Weiter geht es für die Celler am 20. Mai, wenn die Dukes den Tabellenführer aus Lüneburg empfangen.

Für die Dukes trafen: Pralle (4), Ringler, Oehler, B. Weseloh.

Am vorletzten Spieltag der Handball-Verbandsliga der Männer verlor der SV Altencelle bei der HSG Rhumetal 25:29 (12:17) und ist weiter als Vorletzter in akuter Abstiegsgefahr. Aber es gibt auch Positives zu vermelden. Denn Altencelle spielte phasenweise gut, war zwischendurch dicht dran an einem Auswärtserfolg. Und der MTV Embsen, Konkurrent im Abstiegskampf, verlor ebenfalls, und zwar 21:28 bei der HSG Oha. Der Klassenerhalt ist für den SVA also weiter möglich.

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Nachdem die Erwachsenen bereits den Kreispokal im Tischtennis ausgespielt haben, musste nun der Nachwuchs beim Turnier in Lachendorf ran. Der VfL Westercelle holte sich die zwei Mal die Goldmedaille.

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Die Niederlage war verdient. Sie fiel nur mit 19:35 (10:17) etwas zu deutlich aus. Das empfand zumindest Dominik Blancbois so. „Badenstedt war sicherlich die bessere Mannschaft. Aber ganz so deutlich, wie das jetzt aussieht, war es nicht. Aber so ist es nun einmal.“ Was den Trainer des Handball-Oberligisten bei seinem letzten Auftritt an der Seitenlinie des Frauenteams des TuS Bergen mehr schmerzte, war die Tatsache, dass sein Team nach dem Auftritt bei HSG Hannover-Badenstadt II zum Saisonabschluss noch auf den letzten Tabellenplatz abrutschte.

Uwe Meier 06.05.2018