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Lokalsport Celler Gold-Marie wirft Speer am weitesten
Sport Sport regional Lokalsport Celler Gold-Marie wirft Speer am weitesten
03:31 14.02.2018
Egal ob draußen oder in der Halle: Marie Dehning jagd mit dem Speer immer neue Weiten.  Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle

Bei Temperaturen knapp unter null Grad setzte Dehning direkt zu Beginn des Wettkampfes das erste Ausrufezeichen und warf sich im Speerwurf mit 42,20 Meter an die Spitze des Feldes. Im vierten Versuch steigerte sich das Mehrkampftalent nach einem technisch sehr guten Anlauf-Abwurf-Rhythmus noch einmal auf 45,17 Meter.

Zum Abschluss blickt Marie nach dem Gewinn der Goldmedaille und ihrem ersten Norddeutschen Meistertitel auf einen erfolgreichen Wettkampf zurück, den sie mit gut zehn Meter Vorsprung gewann. Außerdem verbesserte sie mit dieser Weite den Landesrekord in der Altersklasse W15 um gut drei Meter und qualifizierte sich gleichzeitig für die im August in Wattenscheid stattfindenden Deutschen Einzelmeisterschaften der U16. „Marie hat heute einen überragenden Wettkampf mit Würfen auf einem sehr hohen technischen Niveau gezeigt“, bilanzierte Trainer Björn Lippa nach dem Wettkampf.

Für Trainingspartner Rullmann (U18) stand bei diesen Meisterschaften der Diskuswurf auf dem Programm. In der U18 werden zwei Jahrgänge zusammen gewertet, Rullmann gehört hier dem jüngeren Jahrgang an. Er startete in den Wettkampf mit guten 31,89 Meter. Im fünften Versuch erzielte Marvin nach einer dynamischen Drehung und einem technisch guten Abwurf mit 32,65 Meter eine neue persönliche Bestleistung. Im letzten und sechsten Durchgang steigerte das Wurftalent noch mal seine Rotationsgeschwindigkeit und zeigte einen starken Abwurf, sodass das 1,5 Kilogramm schwere Wurfgerät erst bei 34,11 Meter den Boden berührte.

Am Ende belegte Marvin Rullmann nach dem besten Diskuswettkampf seiner bisherigen Laufbahn den fünften Platz. „Auch er war richtig gut und entwickelt sich sehr vielversprechend“, sagt Lippa. An ein paar technischen Feinheiten müsse er noch arbeiten, dann wären bei Rullmann noch ganz andere Weiten drin. Diesen Aufgaben wollen sich Trainer und Werfer im Sommer widmen. „Da ist noch reichlich Potenzial vorhanden“, sagt Lippa, der mit der Leistung seiner beiden Schützlinge zufrieden ist.

Nach zuvor fünf zum Teil deftigen Niederlagen zeigte der Handball-Verbandsligist SV Altencelle gegen HV Barsinghausen ein Lebenszeichen. Nach einem großen Kampf trotzte man dem Ligazweiten ein 26:26 (14:15) ab.

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Von den Celler Teams punktete lediglich der MTV Müden am 15. Spieltag in der Handball-Landesliga der Männer. Die Örtzejungs gewannen nach deutlicher Steigerung 29:23 gegen den TV Uelzen und bleiben damit Dritter. Der HBV 91 Celle ist nach einer 26:42-Niederlage gegen MTV Dannenberg nun Letzter. Schließlich war TuS Bergen dicht dran an einer Überraschung, verlor beim Spitzenreiter HSG Heidmark aber unglücklich 23:24.

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In der Handball-Landesliga der Frauen hatten die Spitzenteams einige Mühe, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Der TSV Wietze zitterte sich mit 28:26 bei der HSG Lachte-Lutter zum Sieg. Noch spannender machte es der SV Altencelle, der sich beim TSV Wietzendorf gerade so mit 21:20 durchsetzte. Deutliche Siege gab es hingegen für den SV Garßen-Celle II sowie für TuS Oldau-Ovelgönne.

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