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Lokalsport Celler Handball-Quartett im Niedersachsenpokal ausgeschieden
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15:41 28.08.2017
Celle Stadt

Die beste und überzeugendste Leistung aller Celler Teams zeigte der HBV 91 Celle. Auch ersatzgeschwächt überzeugte das Team von Trainerin Renée Verschuren schon bei der unglücklichen 12:14-Niederlage gegen Oberligist HSG Nienburg. Gegen Gastgeber HSG Herrenhausen/Stöcken gewannen die Bären sogar 16:14, doch im letzten Spiel gegen Turniersieger Hannoverscher SC unterlag das Team 11:13. Hier schwanden dem Mini-Kader einfach die Kräfte.

Egal, denn die 91er waren zufrieden. Verschuren improvisierte mit schmalem Kader gut. Das Team war in jedem Spiel dran, kämpfte eindrucksvoll. Die Abwehr stand gut, schnelle Tore ergaben sich aus dem Gegenstoß. „Darauf können wir sicherlich aufbauen. Das hat gut was gebracht, unter reellen Wettkampfbedingungen noch mal zu testen“, freute sich HBV-Urgestein Moritz Kaplick.

HBV 91 Celle: Lutz, Schucht im Tor; L. Meyer, Schulig, M. Kaplick, Premper, Pape, B. Kaplick, Bolay, Jahns.

13:17 gegen den Handballverein Lüneburg und 16:19 gegen TuS Jahn Hollenstedt verlor der Verbandsligist SV Altencelle gegen die beiden Landesligisten. Lediglich am Ende gelang ein 19:15-Erfolg gegen Gastgeber und Außenseiter TV Uelzen. Kein Beinbruch für SVA-Macher Reinhard Roselieb. „Ich mag den Pokal in dieser Form nicht. Die Belastung ist bei drei Spielen in so kurzer Zeit viel zu hoch und die daraus resultierende Verletzungsgefahr zu groß so kurz vor der Saison. Deshalb haben wir angeschlagene Spieler geschont und die Spiele als Trainingsspiele genutzt, um einige Varianten in Angriff und Abwehr zu üben. Die Ergebnisse waren deshalb für uns zweitrangig.“

SV Altencelle: Rodehorst, K. Nowak im Tor; Mummert, Michelmann, Scherbanowitz, Wernig, Weinmann, Kai, Nowak, Herbst.

Ähnlich lief es bei TuS Bergen. Gegen die Klassenkonkurrenten MTV Eyendorf (10:18) und TSV Wietzendorf (13:16) verlor TuS, im letzten Spiel schlug Bergen die SG Südkreis Clenze 18:11. Auch für die Grün-Weißen standen die Ergebnisse nicht im Vordergrund. Eyendorf gewann verdient, war auch die einzige Mannschaft, die komplett antrat. Gegen Wietzendorf hätte das Team nicht verlieren müssen, gab eine 6:2-Führung aus der Hand. „Insgesamt war ich dennoch zufrieden“, sagte der neue Coach Daniel von Frayenhove nach den drei „Testspielen“.

TuS Bergen: T. Schack, Brandl; Stangenberg, Jabangwe, Withus, Brodde, J. Schulz, Blancbois, Heins, Hohls, Behrens, Pechmann, Brammer.

Absteiger Müden verlor gleich dreimal. Dabei reiste der MTV nur mit halbem Kader an. Im ersten Spiel traten die Örtzetaler gegen den Oberligisten vom MTV Soltau an, verloren in einem unspektakulären Spiel mit 9:16. Gegen den Ausrichter HSG Heidmark gab es 11:21 auf den Hut und gegen den Ligakonkurrenten MTV Dannenberg hieß es 11:16. „Wir wollten auf gar keinen Fall Runde zwei erreichen“, betonte Müdens Trainer Markus Haydl. „Der Pokal ist für uns nicht interessant, denn wir konzentrieren uns auf die Liga.“ Ziel erreicht.

MTV Müden: Nissen, Jablonski, Pickard im Tor; von Bothmer, Katenz, Friedhoff, Parpart, Ehlert, Ahrenbeck, Worthmann.

Von Stefan Mehmke