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Lokalsport Celler Handball-Verbandsligisten kämpfen mit allen Mitteln um Klassenerhalt
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19:35 22.04.2016
Celle Stadt

HSG Schaumburg-Nord II –

MTV Müden

(Samstag, 18 Uhr)

Wie schon der letzte Gegner Hessisch Oldendorf ist auch Schaumburg ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Umso wichtiger ist es, vom punktgleichen Gastgeber zwei Punkte mitzunehmen und so einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Die Gastgeber aus Bad Nenndorf verfügen über ein vergleichbar junges Team, das konsequent durch weitere Akteure der Oberliga-Mannschaft ergänzt wird.

Besondere Schlüsselspieler bei der HSG sind Alexander Müller und Andreas Lüer, die zuletzt gegen Altencelle zusammen 20 Tore schmissen. „Sie gilt es, in den Griff zu bekommen“, weiß natürlich auch Co-Trainer Markus Haydl. Er denkt natürlich gern an das Hinspiel, das der MTV klar mit 38:28 gewann. Aber die Partie wird kein Selbstläufer, schließlich hat die erste Mannschaft spielfrei, es werden mit Sicherheit einige Spieler aushelfen. „Schaumburg ist zu Hause schwer zu schlagen, da müssen wir konzentriert spielen und mit Ruhe unsere Chancen nutzen“, so Haydl, der auf den verletzten Maximilian Kirchhoff verzichten muss.

HSG Rhumetal –

SV Altencelle

(Sonntag, 17 Uhr)

Rhumetal hat sich auch durch neue Leistungsträger wie Arne Leuning und Benny Jentsch gut in der neuen Spielklasse zurecht gefunden. Bis vor Kurzem waren die Südniedersachsen noch im Aufstiegsrennen dabei, sind dann aber nach Niederlagen gegen Wietzendorf, Aue Liebenau und Söhre auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht.

Das ist eine Tabellenregion, von der Altencelle nur träumen kann, doch die Niederlagen beweisen, dass der Aufsteiger nicht unbezwingbar ist. An guten Tagen kann die HSG jeden schlagen, leistet sich aber Schwächephasen. Dann muss der SVA eben zur Stelle sein, um für eine kleine Überraschung zu sorgen. Allerdings gibt das Hinspiel wenig Anlass zur Hoffnung, denn seinerzeit verlor Altencelle daheim gleich 21:37...

Aber um überhaupt noch eine Chance auf den Verbleib in der Liga zu haben, muss Altencelle eigentlich sogar gewinnen, auch ohne den zuletzt so starken Niclas Kolle (beruflich verhindert). Auch der Einsatz von Kreisläufer Marcus Woitas ist noch fraglich. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, aber wir haben noch nicht aufgegeben“, gibt sich Außen Sebastian Ebel kämpferisch. Und Coach Reinhard Roselieb fügt an: „Wir brauchen noch drei Siege aus den letzten vier Spielen. Das wird schwer genug, aber wir haben uns selber in diese Lage gebracht und müssen nun gemeinsam mit allen Mitteln versuchen den Abstieg zu vermeiden.“

Von Stefan Mehmke