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Lokalsport Celler Handballer erwartet Duell unter Nachbarn
Sport Sport regional Lokalsport Celler Handballer erwartet Duell unter Nachbarn
17:02 24.11.2017
Celle

Das weiß auch Team-Manager Reinhard Roselieb und warnt: "Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns. Wir wollen und müssen diese zwei Punkte holen, um unseren Gegner auf Distanz zu halten und über dem Strich zu bleiben."

Beide Mannschaften gehörten in der vergangenen Saison als Sechster und Achter noch ins sichere Mittelfeld, spielen jetzt weit unter ihren Möglichkeiten und finden sich am unteren Ende der Tabelle.

Altencelle holte mickrige sechs Punkte, die Wolfsburger Vorortler gerade mal vier. Dabei hatte gerade Altencelle in fast jedem Spiel, die Möglichkeiten zu gewinnen. Allerdings fehlt dem Gastgeber die nötige Konstanz, um über 60 Minuten volle Leistung zu zeigen.

Umso wichtiger das Duell der Tabellennachbarn: "Wenn du unten drin stehst, musst du die direkten Duelle gewinnen", sagt Team-Sprecher Sebastian Ebel vor der Partie zweier Mannschaften, die sich aus dem Effeff kennen.

Im Mittelpunkt steht, neben dem namhaften Coach Mike Knobbe, der sogar gelegentlich das Trikot anzieht und mitspielt, Torjäger Marco Schöttke. Der muss wohl auf sein Pendant Kris Behrens verzichten. Denn Behrens ist nach einem Achillessehnenriss noch nicht wieder in Tritt gekommen.

Sein Einsatz ist damit genauso fraglich wie der von SVA-Goalgetter Henrik Weinmann. Der hat nach seiner Schulterverletzung immerhin wieder mit dem Lauftraining begonnen. Dennoch soll über seinen Einsatz erst kurzfristig entschieden werden.

Ein weiteres dickes Fragezeichen steht außerdem hinter dem Einsatz von Kreisläufer Kai Nowak. Sicher ist hingegen die Unterstützung der Altenceller Fans. "Unser achter Mann im Rücken beflügelt uns in Heimspielen immer wieder", weiß Ebel. Keine Rolle dabei spielen dürfen aber die Erinnerungen an die Begegnungen aus der Vorsaison. Denn damals verlor Altencelle das Heimspiel mit Pauken und Trompeten 22:32 und auch vor den Toren des VW-Werks unterlag der SVA mit 29:36.

Von Stefan Mehmke