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Lokalsport Celler Handballtalent Lukas Friedhoff will hoch hinaus
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18:03 02.07.2018
Von Uwe Meier
Quelle: Mik Thi
Celle

Celle. Um voranzukommen, ist nahezu tägliches Training unablässig. Und lernen für die Schule erfordert auch seine Zeit. „Meine Freunde wissen das und akzeptieren es, dass ich wenig Zeit habe“, sagt Friedhoff. „Die wollen von mit schon jetzt immer Autogrammkarten, die sie dann später teuer verkaufen wollen“, sagt er lachend.

Und es hat ganz den Anschein, als sei der 16-jährige Celler auf dem richtigen Weg. Bei der TSV Hannover-Burgdorf – dort spielt er seit 2014 – lief er zuletzt in der B-Jugend auf und wird in der kommenden Spielzeit in der A-Jugend-Bundesliga zum Kader der Burgdorfer gehören. Sein spielerisches Können und sein Talent sind nicht unbeachtet geblieben. Immerhin ist er in seiner Altersklasse in der nationalen Spitze angekommen. Er gehört in Deutschland zum erweiterten U16-Nationalkader. Im November steht der nächste Lehrgang an, da möchte der gebürtige Celler den nächsten Schritt machen.

„Früh übt sich, was ein Meister werden will“, hatte Friedrich Schiller schon mal behauptet. Das da was dran ist, dürfte unbestritten sein. Dennoch wird Lukas Friedhoff diese Worte nicht unbedingt als Anreiz genommen haben. Es waren Andere, die seinen sportlichen Ehrgeiz geweckt haben. Immerhin hat er schon ganz jung an Jahren begonnen, den Umgang mit dem Handball zu erlernen. „So mit zwei oder drei Jahren war das“, erzählt er, da habe alles begonnen. Er war halt immer dabei, als seine Mutter Heike, erst die Minis vom HBV und später die D-Jugend vom SV Garßen trainierte. Und da hat er eifrig mitgemacht. „Sein jüngeres Alter ist da gar nicht weiter aufgefallen“, erzählt Heike Friedhoff über ihren Filius, den sie ganz offenbar komplett mit den Handballvirus infiziert hat. Den hat im Übrigen die gesamte Familie erwischt: Vater, Mutter und die vier Geschwister von Lukas sind ebenfalls von dem Sport begeistert. „Lukas konnte damals schon gut fangen und werfen. Und einen Sprungwurf hat er auch drauf gehabt“, erinnert sich seine Mutter. Und von der Körpergröße passte es sowieso. Lukas war schon immer etwas länger als die anderem in seinem Alter. Heute misst der 16-Jährige 1,97 Meter und lebt angesichts einer Schuhgröße von 52 auf ziemlich großen Fuß. Passendes Schuhwerk gibt es da nur als Sonderanfertigung.

Die Größe ist manchmal auf dem Spielfeld schon ein „kleines“ Problem. Manchmal gibt es eben Gegenspieler, deren Köpfe bei ihm auf Brusthöhe sind. „In der Abwehr ist das schon mal schwierig, da muss ich ganz schön weit runter, um die zu packen.“ Ein Spaß dürfte es allerdings trotzdem nicht sein, gegen den 16-Jährigen spielen zu müssen. Die körperliche Kraft und sein Eins-gegen-Eins-Verhalten gehören neben seinem Hammerwurf zu seinen besonderen Stärken.

Tagsüber in der Schule und abends ab in die Sporthalle. „In der Woche bin ich zwischen 17 und 22 Uhr in Sachen Handball unterwegs“, so Lukas Friedhoff – An- und Abreise zum Training inbegriffen. Und am Wochenende stehen ja noch die Spiele an. Da kommen schon einige Stunden zusammen. Für ihn alles kein Problem. „Ich habe es mir so ausgesucht. Ich will das so“, sagt das Handballtalent. Zum neuen Schuljahr wechselt er auf die Gesamtschule Hemmingen auf der das Handball-Ass sein Fachabitur machen möchte. Auf dem Sportinternat sind Schule und Sport besser aufeinander abgestimmt.

Ganz ungeachtet ist sein Talent auch bei den Erstligaspielern der Recken nicht geblieben. In einem Training hatte Recken-Kreisläufer Evgeni Pevnov das spielerische Können von Lukas Friedhoff sehr genau beobachtet und in einem späteren Gespräch Mut für seine weitere Handballerlaufbahn gemacht. Unter anderem sagte er zu ihm: „Irgendwann werden wir zusammenspielen. Und damit du dann schon das richtige Trikot hast, gebe ich die meins.“ Dass das Trikot nun einen Sonderplatz hat, versteht sich von selbst.

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