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Lokalsport Celler Kanutin gewinnt auf Rhein doppelt
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19:01 19.09.2018
Von Christian Link
Greta Zietz feierte beim Großen Wappen von Köln gleich zwei Siege. Sie fuhr sowohl im Classic wie auch hier im Sprint auf Platz 1. Quelle: Oliver Schreiber
Köln

Zietz siegte sowohl im Sprint als auch im Classic – und das sehr deutlich. Sie war eine von diesmal nur zwei Sportlern der Kanu-Gesellschaft Celle (KGC), die beim traditionsreichen Abfahrtsrennen an den Start gingen. Neben der Nachwuchssportlerin war noch Routinier und KGC-Chef Olaf von Hartz dabei. Die doppelte Vorjahressiegerin Alina Zimmer und der Classic-Zweite Tobias Zimmer fehlten aufgrund von Terminproblemen.

„Es paddelt sich schon etwas anders in den kabbeligen Wellen der Berufsschifffahrt auf dem Rhein zwischen Köln Poll und der Deutzer Brücke“, berichtet von Hartz. Zudem führe der Fluss derzeit extrem wenig Wasser, weshalb die schnellste Linie für die Kanuten auf dem großen Strom umso schwerer zu finden sei. „Schwierige Bedingungen also“, fasst der Celler Altmeister zusammen.

Für Greta Zietz kam erschwerend hinzu, dass sie von der Schüler- in die Jugendklasse gewechselt war und erstmals die deutlich längere Strecke der Erwachsenen paddeln musste. „Besonders auf dem für Greta neuen Stück diskutieren sogar die Einheimischen immer wieder über den schnellsten Kurs“, sagt von Hartz. Auf diesem Abschnitt nach nur einer Trainingstour gleich volles Tempo zu erreichen, sei schon eine erhebliche Herausforderung gewesen, die sie aber hervorragend gemeistert habe.

Da nützte ihren Konkurrentinnen aus dem Rheinland auch der Heimvorteil nichts. Mit 16:01,0 Minuten war Zietz im Classic-Rennen der weiblichen Jugend K1 mehr als 20 Sekunden schneller als die Zweitplatzierte Lena Eickenberg vom SSV Rheydt. Im Sprint hatte zunächst Eickenberg die Nase vorn. Die Wettkampfstrecke, die in einer Art Rundkurs um den Strompfeiler der Deutzer Brücke verläuft, bereitete Zietz im ersten Lauf Probleme. Schließlich mussten die Kanuten hier mit, gegen und quer zu Strömung und Wellen paddeln. Doch im zweiten Lauf korrigierte Zietz ihren Kurs und verbesserte ihre Fahrtzeit um sieben Sekunden. Das brachte der Cellerin mit 1:55,35 den Sieg mit 6,17 Sekunden Vorsprung vor Eickenberg.

Silber für den Weltmeister: Der Hambührener Olaf von Hartz war mit den Gegebenheiten auf dem Rhein deutlich besser vertraut. Der KGC-Chef paddelte zwar gewohnt schnell, kam diesmal aber nicht an dem amtierenden Deutschen Sprintweltmeister Uwe Klettenheimer aus Kelsterbach vorbei. Im Sprint der Masters-Klasse C K1 ließ der Hesse den Niedersachsen wie erwartet hinter sich und war 2,77 Sekunden schneller unterwegs. Aber auch im Classic erwies sich Klettenheimer als unerwartet stark und selbst eine Fahrtzeit von 14:58,2 Minuten reichte für den Celler nicht. Der Sprint-Experte war genau 21 Sekunden schneller. (cli)

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