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Lokalsport Celler Leichtathleten Boeijink und Dehning springen auf Sieg
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16:09 15.12.2016
Von Carsten Richter
Von der LG Celle-Land holten sich Esther Boeijink - (vorne links) und Marie Dehning (Mitte) beim Adventssportfest die Siege.
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Die Atmosphäre in der Herrenwaldhalle ist einmalig. Die Zuschauer sitzen direkt an der Laufbahn und können die Wettkämpfe hautnah verfolgen. Alle Wettkämpfer werden angefeuert und bei der Siegerehrung mit Applaus bedacht.

Esther Boeijink (U16) konnte es selbst kaum fassen, dass sie den Hochsprung mit sehr guten 1,51 Meter gewonnen hatte – ihre technischen Fortschritte machten es möglich. Im 60-Meter-Sprint wurde sie unter Wert geschlagen, weil sie einen schlechten Start erwischte (8,95 Sekunden). Auch im Weitsprung griff sie mit 4,56 Meter nicht in den Endkampf ein. Das schaffte sie aber im Kugelstoßen, wo sie den achten Platz erreichte.

Sina Otte (U16) überquerte die Hochsprunglatte ebenfalls mit persönlicher Bestleistung. Im Sprint empfahl sie sich wie ihre Mannschaftskameradin Boeijink mit 8,95 Sekunden jedoch ebenfalls nicht für den Endlauf. Stattdessen gelang ihr im Kugelstoßen erstmalig ein Stoß über neun Meter (9,26 Meter, Platz fünf).

Kaya Krüger (U16) musste sich im 800-Meter-Lauf mit starken Läuferinnen auseinandersetzen. Das störte sie aber nicht und sie hielt selbstbewusst Anschluss an die Spitzengruppe. Erst auf den letzten Metern wurde das Rennen entschieden und Krüger erkämpfte sich mit einer Bestzeit von 2:39,32 Minuten den fünften Platz.

Marvin Rullmann (U16) begann den Wettkampftag mit dem Weitsprung. Er zeigte solide Sprünge jenseits der Fünf- Meter-Marke. Mit 5,21 Meter belegte er Platz fünf. Im 60-Meter-Sprint zog er mit 7,93 Sekunden ins Finale ein und wurde Sechster. Mit guten 10,65 Meter im Kugelstoßen schloss er den Wettkampftag ab und erreichte den vierten Platz.

Marie Dehning (U14) lief Bestzeit im Sprint (8,61 Sekunden), was aber nicht für eine Teilnahme am Finale reichte. Der Hochsprung war hart umkämpft. Vier Mädchen übersprangen 1,43 Meter, darunter auch Marie Dehning. Doch durch die Anwendung der Fehlversuchsregel wurde sie nur Sechste. Im Kugelstoßen verlief der Wettkampf erfolgreicher. Mit einem Stoß von 9,02 Meter erzielte sie eine neue Bestleistung (Platz fünf).

Alle Hoffnung, doch noch einen Podestplatz zu erobern, ruhte jetzt auf dem Weitsprung. In dieser Disziplin stellte sie sich in Bestform vor. Viermal sprang sie weiter als fünf Meter, der Siegessprung war 5,04 Meter weit – ein schöner Abschluss für Marie Dehning.