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Lokalsport Celler "OCR Bierathletics" gehen bei Hindernisläufen an den Start
Sport Sport regional Lokalsport Celler "OCR Bierathletics" gehen bei Hindernisläufen an den Start
16:48 11.01.2017
Von Carsten Richter
Echte Kerle: Die „OCR Bierathletics“ überwinden jedes Hindernis. 2016 hat das Team an 27 Rennen teilgenommen (hier beim 25 Kilometer langen „Spartan Race“ in London). Danach gibt‘s dann das eine oder andere kühle Getränk. Quelle: Sportograf
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Im vergangenen Jahr hat das Team an 27 Rennen teilgenommen, vom „Tough Mudder“ in Hermannsburg bis zur „Nuts Challenge“ in England. Am Ende stand der zweite Platz in der deutschen OCR-Liga („Obstacle Course Running“) für Hindernisläufe. Die größte Herausforderung? Das „Spartan Race Ultra Beast“ im slowakischen Vechev. „Das war unser bisher härtester Lauf“, sagt Sascha Sturm, einer der drei Teamsprecher der „Bierathletics“. Zwölf Stunden lang waren die Hobbysportler Anfang September auf der abenteuerlichen 51-Kilometer-Strecke in der Slowakei unterwegs, die durch Bäche, Steinbrüche, Wälder und über steile Hügel führte.

Doch es muss nicht immer die weite Reise sein, um große Abenteuer zu erleben. Schon ein paar Hindernisse und reichlich Schlamm und Wasser im nahe gelegenen Serengeti-Park in Hodenhagen sorgen für einen Adrenalinkick. „Die Mischung aus Spaß, Herausforderung und Gemeinschaftsgefühl hat uns angefixt“, sagt Sturm. „Und natürlich das ‚Finisher-Bier‘ am Schluss“, fügt der 30-Jährige augenzwinkernd hinzu. Der Gerstensaft hat dem Team immerhin seinen Namen gegeben und bildet nun auch das neue Maskottchen („Bierchen“) der Mannschaft.

Keine Frage, verdient haben sich die Sportler ein kühles Getränk nach so einem hartenParcours allemal – ganz gleich, ob man ihn ganz ernst oder nur aus Spaß absolviert. „Wir laufen immer als Team. Dieser Gedanke ist bei uns ganz entscheidend“, erklärt Sturm. Und so ist jeder willkommen bei den „Bierathletics“ – von Anfang 20 bis Anfang 40 reicht das Altersspektrum. Auch beruflich gesehen, ist vom Bäcker über den Einzelhandelskaufmann bis zum Ingenieur alles dabei. Einzige Voraussetzung: „Eine gewisse Grundfitness sollte schon da sein. Ausdauer und Kraft – die Mischung macht‘s“, sagt Sturm, der von Beruf übrigens Wirtschaftsingenieur ist. „Wir laufen ja keine 20 Kilometer am Stück.“ Und dennoch läppert es sich: 1646 Kilometer sind bei den 27 Rennen der „Bierathletics“ im vergangenen Jahr zusammengekommen.

Auch wenn die Truppe seit 2014 schon beachtlich gewachsen ist – Nachwuchs ist immer erwünscht (Kontakt über die Facebookseite der OCR Bierathletics). Trainiert wird meist zwei Mal im Monat, überwiegend in Celle oder Lachendorf. Oder in Hannover – dort gibt es auch Klettermöglichkeiten für die Mannschaft. Und nach dem Training gibt’s dann sicher auch das eine oder andere „Bierchen“. Versprochen!