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Lokalsport Celler Oilers träumen von Meisterschaft
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17:30 29.12.2013
Die Oilers-Fans hatten in der Vorrunde viel Grund zum Jubeln. Celles einziges Eishockey-Team verlor nur ein Spiel und steht an der Tabellenspitze. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

1998 brachte der gebürtige Ostberliner den Eishockey-Sport in die Residenzstadt. Der Meistertitel in der Landesliga wäre der erste Titel in der 15-jährigen Geschichte des Klubs. Gelang den Cellern in der Verbandsliga vor einem Jahr nur ein einziger Sieg in 16 Spielen, sieht die Welt in der Landesliga gänzlich anders aus: Nach neun absolvierten Spielen haben die Oilers nur eine einzige knappe 4:5-Niederlage gegen die Weserstars Bremen II kassiert. Seitdem reiht sich Sieg an Sieg. Mit 24 Punkten und einem Torverhältnis von 78:24 stehen die Oilers an der Tabellenspitze, dicht gefolgt vom punktgleichen Adendorfer EC, die mit 78:45 allerdings das schlechtere Torverhältnis haben.

Celle ist mit einem 20-Mann-Kader Ende September in der Landesliga an den Start gegangen. Als Verstärkung sind unter anderem die früheren Oilers-Spieler Kai Sodaikat im Sturm und Tjorben Ehrecke in der Verteidigung wieder mit an Bord. Als besonderen Trumpf präsentierte Bombis im Dezember die Verpflichtung des Neuzugangs Sebastian Miller. Der Inlinehockey-Nationalspieler und amtierende Europameister gab gegen die Weserstars Bremen II am 15. Dezember sein Debüt und traf gleich doppelt. Im letzten Spiel des Jahres legte er mit drei Treffern gegen die Weserstars III nach und war maßgeblich am 10:3-Sieg beteiligt. „Sebastian hat sich wirklich wunderbar in unser Team eingegliedert. Er ist eine große Bereicherung für unser Team“, lobt Bombis seinen Schützling.

Nach der Weihnachtspause geht es am 17. Januar weiter mit einem Auswärtsspiel beim Rostocker REC. Nach dem 11:0-Erfolg im Hinspiel, sollte auch ein Sieg im Rückspiel kein Problem sein: „Da habe ich gar keine Sorge. Etwas Bauchkribbeln habe ich eher vor dem Auswärtsspiel gegen den Adendorfer EC“, sagt Bombis. Im Spitzenspiel der Rückrunde treffen am 16. Februar 2014 beide Meisterschaftskandidaten aufeinander. Im Hinspiel setzten sich die Oilers zwar mit 7:4 durch, aber daraus ergibt sich für Bombis kein Vorteil: „In diesem Spiel ist wirklich Feuer drin. Da ist alles möglich“.

Von David Sarkar