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Lokalsport Celler Philipp André Brandt steigt für Nationalteam ins Wasser
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08:21 08.05.2015
Von Heiko Hartung
Philipp Brandt vom Celler SC
Celle Stadt

Philipp André Brandt erklimmt eine weitere Stufe auf der Karriereleiter. Der Spitzenschwimmer vom Celler Schwimm-Club (CSC) ist für einen internationalen Länderkampf in die deutsche Nationalmannschaft berufen worden. Der 16-Jährige aus dem Top-Team des niedersächsischen Landesschwimmverbands vertritt am 9. und 10. Mai beim so genannten „Energy Standard Cup“ das Land Niedersachsen in Italien. Unweit von Venedig, in der Touristenstadt Lignano, wird dieser hochrangige Vergleichswettkampf ausgetragen. Neben deutschen Teams werden auch Mannschaften aus Russland, Italien und Großbritannien antreten.

40 Schwimmer aus ganz Deutschland, je Jahrgang fünf Aktive der männlichen Jahrgänge 1997 bis 2000 sowie 1999 bis 2002 der Schwimmerinnen, werden anreisen und ihr Können unter Beweis stellen.

Am vergangenen Wochenende trainierte der Schwimmer des CSC eigens für diesen Länderwettkampf in einem Kurztrainingslager in Berlin – und verzichtete dafür auf einen Start bei den Landesmeisterschaften im Stadionbad von Hannover.

Der Deutsche Schwimm Verband hat sich in einem speziellen Auswahlverfahren für den Schüler entschieden. „Durch die herausragenden Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr hat sich Brandt hervorragend in Szene gesetzt und für dieses besondere Event qualifiziert“, sagt Ute Hartwich, Sprecherin vom Celler SC.

Viel Fleiß und Disziplin zeigt der jahrgangsschnellste Schwimmer Deutschlands über 100 und 200 Meter Brust täglich: Der Gymnasiast trainiert sechsmal wöchentlich zwei Stunden. Im Anschluss an das Wassertraining erfolgt Trocken- beziehungsweise Krafttraining. In der saisonalen Hauptzeit werden von ihm noch Frühtrainingseinheiten sowie Trainingslager absolviert. „Nur mit eisernem Willen sowie Verständnis und Kooperation der Schule ist dieses möglich“, unterstreicht Hartwich. Die Berufung ins Nationalteam hat für Brandt noch einen schönen Nebeneffekt. Es bringt ihn seinem Ziel, der Teilnahme an den Europäischen Olympischen Jugendspielen in Georgien, noch näher.