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Lokalsport Celler Radrennfahrer Kruschewski entgeht knapp Sturz
Sport Sport regional Lokalsport Celler Radrennfahrer Kruschewski entgeht knapp Sturz
16:27 14.10.2015
Von Heiko Hartung
Der Celler Fabian Kruschewski verpasste in Münster nach einem Beinahe-Sturz den möglichen Sieg. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle Stadt

„Es war eine sehr ärgerliche Situation, da ich mich das ganze Rennen über für den Sprint geschont hatte. Im Nachhinein hatte ich aber noch richtig Glück bei Tempo 65 nicht gestürzt zu sein“, sagte der Celler enttäuscht. Denn ausgerechnet hatte sich der 25-Jährige eine bessere Platzierung. Von seinen Teamkollegen vom Bundesligateam „Rockpalast Marcello“ mustergültig auf den letzten Kilometer geführt, hatte Kruschewski sogar Chancen auf den Sieg gehabt.

Auch im letzten deutschen Rennen in Kempen kam es nach 90 Kilometern zum Massensprint. Das extrem schnelle Rennen wurde mit einem 51 Stundenkilometern im Schnitt absolviert und war erneut das schnellste Rennen der gesamten Saison.

Die Taktik sah vor, dass die Mannschaft im Sprint für den Teamkollegen Lorenz Fiege fahren sollte. Deshalb hatte Kruschewski ein aktives Rennen gezeigt und Prämiensprints für sich entscheiden.

Als es dann im Finale anders als geplant lief, sprang der Celler auch dort in die Bresche und fuhr mit dem neunten Platz seine insgesamt 22. Platzierung des Jahres ein. „Ich bin ein wenig traurig, dass die Saison jetzt zu Ende ist, da ich noch ganz gut in Form bin“, meint der Celler.

Die angesprochene Pause wird er dennoch einlegen, bevor er sich in einem Trainingslager auf Gran Canaria für den letzten Höhepunkt des Jahres in Form bringen möchte: ein Profirennen auf Costa Rica.