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Lokalsport Celler Reiter dominieren in Nienhagen
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20:23 05.11.2014
Joachim Winter war beim Turnier der PSG Nienhagen einer der erfolgreichsten - Reiter. Mit „Chocolate 28“ wurde er in der Springprüfung Klasse M** Zweiter. Quelle: Benjamin Westhoff (Archiv)
Papenhorst

Celler Dominanz beim Reitturnier der Pferdesport-Gemeinschaft Nienhagen. An zwei Tagen fanden zwölf Prüfungen mit über 500 Meldungen in der Papenhorster Reithalle statt. Dabei waren Reiter aus ganz Niedersachsen zu Gast. Vor allem Joachim Winter vom Reit- und Fahrverein Westercelle/Altencelle räumte mächtig ab. „Wir hatten ein traumhaftes Wetter. Wir konnten die Pferde auf der Anlage optimal vorbereiten. Aber das bin ich in Nienhagen sowieso gewohnt“, lobte der zweifache Sieger Winter den gastgebenden Verein.

Auf seinem Wallach „Sine Qua Non“ holte er in der Klasse M* den ersten Platz. Den hätte er auch in der höchsten Springprüfung an diesem Tag, der Klasse M** bekommen können, doch er erhielt vier Strafpunkte. So blieb es für ihn beim zweiten und vierten Platz mit seinen Pferden „Chocolat 28“ und „Sine Qua Non“. Vor allem mit letztgenanntem Pferd ist er sehr zufrieden. „Er ist erst vor drei Wochen zu mir gekommen. Dafür lief es schon sehr gut. Sein Vater ist der Weltcupgewinner Stakkato und Fan Amour, der ebenfalls schon einen Weltcup gewonnen hat, ist sein Bruder“, so Winter. Auch in der Klasse L, konnte der Pferdesportliebhaber mit „Pretty Woman 4“ auf den ersten Platz reiten. Insgesamt trat er bei diesem Turnier mit sechs Pferden an. „Ich bin sehr zufrieden mit meinen Pferden. Sie sind fast alle bei 0 Fehlerpunkten geblieben“, sagte Winter stolz.

Auch Jana Starbatty von der Voltigier- und Reitgemeinschaft Westercelle hatte Grund zur Freude. Sie teilte sich auf „Paul 293->Z“ den Sieg in der höchsten Springprüfung der Klasse M** mit Marion Morgenthal vom RV Wendhausen.

Dieser Erfolg kam auf eine kuriose Weise zustande. Denn zunächst sollte Starbatty disqualifiziert werden. Die Turnierrichter bemängelten, sie sei nicht über die Startlinie geritten. Doch die Reiterin hatte die Linie ordnungsgemäß passiert. Für solche Fälle schreibt das Reglement vor, dass die zu Unrecht benachteiligte auf den ersten Platz gesetzt werden muss.

Bei den Dressurreitern schafften es Esther Harms (Silber) von der ausrichtenden Nienhäger Pferdesportgemeinschaft und Andrea Knobbe (Bronze) von der RuF Beedenbostel in der L*-Klasse aufs Treppchen. Auch in den Stilspringprüfungen der Klasse L zeigten sich die Nienhägerinnen als gute Gastgeberinnen. Dort belegte Inga Schmalz mit „Golden Girl 133“ jeweils den zweiten Rang.

„Mit dem Ablauf sind wir zufrieden, mit den Erfolgen nicht so ganz“, sagte Maren Homann, Pressesprecherin der PSG Nienhagen.

Alexander Hänjes

Von Alexander Hänjes