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Lokalsport Celler Ruderer Kluge und Leineweber starten bei World Cup in Bled
Sport Sport regional Lokalsport Celler Ruderer Kluge und Leineweber starten bei World Cup in Bled
16:18 06.05.2015
Von Christopher Menge
Leistung bestätigen: Patrick - Leineweber will auch im - Mittelboot überzeugen. Quelle: Heiko Leineweber
Celle Stadt

Besonders Leineweber ist zufrieden. "Es läuft zur Zeit – mit dem Wechsel nach Berlin habe ich alles richtig gemacht", sagt der 22-Jährige, der sich nach seiner Verletzung im vergangenen Jahr die Chance auf einen Platz in der Mannschaft erkämpft hat. Er wird an diesem Wochenende im Doppelzweier oder Doppelvierer starten. Das entscheidet sich am Donnerstag, wenn das deutsche Team ein internes Ausscheidungsrennen mit vier Doppelzweiern fährt.

"Ich hoffe, dass ich eine Chance bekomme, mich im Doppelvierer beweisen zu können", sagt Leineweber. Dafür braucht er zunächst eine gute Platzierung mit seinem Partner Karl Schulze, dem Olympiasieger von 2012. "Da es mein erster internationaler Start in der offenen Altersklasse ist, bin ich froh, einen erfahrenen und erfolgreichen Mann an der Seite zu haben", so Leineweber. Da kein Boot bisher in der Konstellation gefahren ist, sei Platz eins genauso möglich wie ein hinterer Rang. "Ich muss einfach eine gute Leistung im Mittelboot zeigen", sagt der Celler. Denn ob die Trainer die Boote überhaupt nach der Rangfolge für den World Cup besetzen, steht ebenfalls in den Sternen.

Kluge weiß dagegen schon, dass er im Vierer und Achter starten wird. Priorität hat dabei das kleinere Boot. "Ich habe in Dortmund in beiden Booten trainiert – es hat sich gut angefühlt", sagt der 24-Jährige, der am Freitag das Finale der Vierer-Konkurrenz erreichen möchte. Am Sonntag startet er dann im vermeintlich zweiten deutschen Achter. "Da wollen wir das erste Boot unter Druck setzen", sagt Kluge, der wegen krankheitsbedingter Ausfälle von Teamkollegen nicht das erhoffte Trainingspensum absolvieren konnte. "Daher wird das eine harte Nummer", so der Bundeswehrsoldat.

Seinen 2000-Meter-Ergometertest hat Kluge inzwischen nachgeholt. Bei einer Zeit von 5:57,9 Minuten war er ein Zehntel langsamer als bei seiner persönlichen Bestzeit. "Für den eigentlichen Test in Leipzig hatte ich mir mehr vorgenommen, aber dafür, dass der Test ein paar Tage nach den Deutschen Meisterschaften in Brandenburg und ohne Vorbereitung war, ist das okay."