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Lokalsport Celler Ruderer stimmen sich auf Deutsche Meisterschaften ein
Sport Sport regional Lokalsport Celler Ruderer stimmen sich auf Deutsche Meisterschaften ein
10:26 07.06.2016
Von Uwe Meier
Stina Röbbecke (rechts) ist mit ihren Kolleginnen Judith Engelbart, Patricia Schwarzhuber und Elisa Patzelt im Vierer ohne in dieser Saison noch unbesiegt. Quelle: Matthias Zink
Celle Stadt

Bei der letzten großen Regatta vor den nationalen Titelkämpfen stach insbesondere Stina Röbbecke heraus. Zusammen mit Judith Engelbart (Aurich), Patricia Schwarzhuber (Oldenburg), Elisa Patzelt (Lüneburg) ist die Cellerin im Viererbereich derzeit das Maß der Dinge. Im Juniorinnen-Doppelvierer mit Steuerfrau Elisa Saks (Osnabrück) fuhr das Quartett zwei Siege heraus und zählt bei den Deutschen Meisterschaften zu den Medaillenanwärtern.

Noch besser sieht es im Vierer ohne aus. In dieser Bootsklasse sind die vier in dieser Saison noch unbesiegt und fuhren auch in Hamburg in allen Läufen die schnellste Zeit aller Mannschaften. So holte man sich im Finale mit einem Vorsprung von rund zehn Sekunden den Sieg. „Die sind einfach gut“, sagte Röbbeckes Heimtrainer Sebastian Leineweber und liebäugelte mit dem Titelgewinn in knapp drei Wochen.Mattis Spiller wurde zusammen mit den Hannoveranern Colin Beckmann, Ole Peter und Lauritz Heinze (Leer) Zweiter im Vorlauf. Im B-Finale fuhren die vier Ruderer dann als Sieger ins Ziel. Darüber hinaus holte sich Spiller einen ersten Platz im Junior Einer A. Bei den Deutschen Meisterschaften peilt der Celler mit seinen Teamkollegen im Vierer die Bronzemedaille an. „Wenn alles passt, ist Platz drei vielleicht machbar“, meint Leineweber. Platz eins und zwei werden aber wohl an die beiden DRV-Boote gehen.

B-Junior Valentin Koch belegte im Vorlauf der Leichtgewichts-Einer B den zweiten Platz. Im B-Finale lag er nach Hälfte der Strecke noch in Führung, brach dann ein bisschen ein und musste sich am Ende mit dem fünften Platz begnügen. In einem leistungsmäßig eng zusammenstehenden Teilnehmerfeld könnte bei der Deutschen Meisterschaft mehr herausspringen. „Vielleicht sogar das A-Finale“, meinte sein Heimtrainer.

Lasse Heß stellte aus Sicht von Trainer Leineweber etwas die negative Überraschung des Wochenendes da. Der A-Junior, der in dieser Saison schon weitaus stärkere Leistungen abgeliefert hatte, kam in Hamburg nicht so recht in Schwung und belegte in der Rangliste im Junior Einer A insgesamt den 27. Platz. „Das kann er besser“, meint Leineweber und gibt Heß eine Fahrkarte zu Deutschen Meisterschaft, wo es für den Celler zumindest für das B-Finale reichen soll.