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Lokalsport Celler SC und SV Nienhagen bei Deutscher Meisterschaft
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17:30 06.06.2018
Von Uwe Meier
Quelle: Jens Grohmann
Celle

Berlin. Das Fazit der Trainer fiel insgesamt positiv aus. „Da alle unterschiedliche Strecken und Lagen im Repertoire hatten, war die Trainingsplanung der letzten Wochen recht umfangreich“, so Nienhagens Trainer Ole Bedey. Die ersehnte Sommerpause muss jedoch noch ein bisschen warten, da sich SVN-Teammitglied Maike Höner für die Offenen Deutschen Meisterschaften im Juli qualifiziert hat.

Auch das Celler Trainerteam Detlef Heidenreich und Sebastian Brandt schwitzte ordentlich mit ihren Schützlingen. „Auch wenn nicht alles wie erhofft verlief, verlassen wir diese Meisterschaften mit tollen Ergebnissen und wertvollen Erfahrungen. Das Training der vergangenen Wochen und die auf diese Meisterschaft abgestimmten Sondereinheiten haben sich gelohnt“, lobte das Duo unisono.

Lina Timm (Jahrgang 2001/Celler SC) trat in ihrer Hauptlage Schmetterling an. Auf 50 Meter erkämpfte sie sich eine starke Top-Ten-Platzierung und verpasste nur knapp die Finalteilnahme. Schlug die Schülerin auf der 100 Meter Vorlaufstrecke noch als Neunte (1:06,35) an, konnte sie sich im Finale steigern und trug sich mit Platz sieben in die Bestenliste ein.

Mit großer Aufregung absolvierte Leonie Kanus ihre ersten Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Im Jahrgang 2002 erreichte die Cellerin Platzierungen im Mittelfeld.

Celles Daniel Meng (2002) kam über 200-Meter-Schmetterling nicht optimal in den Wettkampf. Im Sprint auf 50-Meter-Schmetterling erkämpfte sich der Kaderathlet Platz acht im Vorlauf und war somit für das Finale gesetzt. Dort unterbot er nochmals seine Zeit, die starke Konkurrenz beließ ihn auf dem achten Platz. Es folgten Mittelfeldplätze über 100-Meter-Schmetterling und 50-Meter-Rücken. Diese belegte auch der 17-jährige Jan Hartwich über die 50-Meter-Strecken Schmetterling, Freistil und Rücken. Der jüngste Teilnehmer des Celler SC schlug Tim Hartwich (2004) auf 50-Meter-Freistil in neuer persönlicher Bestzeit (0:26,20) als Zwölfter an.

Nachdem der Nienhäger Benett Volkmann sich nach insgesamt schwieriger Saisonvorbereitung aufgrund Abiturprüfung und Krankheitsausfall erst vor vier Wochen bei den Norddeutschen Meisterschaften für diesen Saisonhöhepunkt über die 200 Meter Brust qualifiziert hatte, blieb für die gezielte Vorbereitung nur noch wenig Zeit. „Normalerweise benötigt man hierfür einen Trainingszyklus von zwölf Wochen, wir hatten gerade mal vier. Umso stärker ist bei der insgesamt mäßigen Vorbereitung Benetts Leistung zu bewerten“, kommentierte Trainer Ole Bedey.

Das Finale erreichte Bennet sogar als Drittschnellster in einer Zeit von 2:27,23 min, konnte sich hier nochmal fokussieren und sogar noch einmal auf 2:25, 74 min steigern. Offenbar hatten jedoch andere gepokert, so dass er die Medaille knapp verpasste.

Das umfangreichste Programm bei diesen Meisterschaften hatte Benita Grohmann im Jahrgang 2003. Für sie zahlte sich der Trainingsfleiß der letzten Monate mit zwei Bestzeiten über 400 Meter Lagen (5:15,41, Platz 15) und 200 Me-ter Lagen (2:30,34; Platz 21) aus.

Freistilspezialistin Antonia Plachetzky (2001) rief ebenfalls über 50 und 100 Meter gute Zeiten ab und belegte in 0:28,14 Minuten Platz 20 und 1:02,22 Minuten Platz 25 in ihrer Alterklasse.

Marit Reckmann (2004), die ihr Debüt bei den Deutschen Meisterschaften gab, erkämpfte sich eine neue Bestzeit unter 29 Sekunden auf 50-Meter-Freistil. 0.28,93 min bedeuteten Platz 51 in ihrem stark besetzten Jahrgangsfeld.

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