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Lokalsport Celler Schwimmer beweisen Teamgeist
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17:15 12.02.2015
Von Heiko Hartung
Felix Müller vom SV Nienhagen wurde mit seinem Team Landesliga-Siebter und erzielte eine neue persönliche Bestzeit. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle Stadt

Anfang Februar geht es unter den Schwimmsportlern traditionell um den Mannschaftserfolg in den Ligawertungen und damit auch darum, einen Aufstieg zu schaffen oder den Abstieg zu vermeiden. „Die Begeisterung für die Ligawettkämpfe ist unter den Schwimmern jedes Jahr groß“, weiß Kirsten Fobbe vom Presseteam des SV Nienhagen. Geschwommen werden die Einzeldisziplinen aus den 13 olympischen Strecken in zwei Durchgängen. Die erzielten Zeiten aus den 26 Rennen werden in Punkte umgerechnet und damit die Platzierungen vergeben.

Die Landesliga Niedersachsen enthält jeweils zehn Frauen- und zehn Männermannschaften. Für die Trainer besteht die Herausforderung darin, mit der besten Aufstellung die größtmögliche Punktausbeute zu realisieren. Unterstützung lieferten neben SVN-Maskottchen Tiffany auch die zahlreich mitgereisten Schlachtenbummler am Beckenrand. Mit lautstarken Anfeuerungsrufen und dem Geläut einer riesigen CSC-Glocke wurden die eigenen Vereinsschwimmer im Becken nach vorne getrieben.

Bei den Damen des SV Nienhagen vertraute Trainer Ole Bedey auf das Leistungsvermögen von Annalena Jacob, Maike Höner, Lea Exter, Antonia Plachetzky, Lea Nowatschin, Judith Fobbe, Kira-Sophie Beiser, Tessa Fobbe und Lene Bleich. Die SVN-Schwimmerinnen präsentierten sich in sehr guter Form und sammelten 13.236 Punkte. Die Nienhägerinnen belegten damit in der Endabrechnung der niedersächsischen Damen-Liga den Bronzerang, hinter dem Team der SG Region Oldenburg (13.524 Pkt.) und der SG Osnabrück (13.305 Pkt.). Dieses Ergebnis gelang, obwohl die SVN-Damen gleich im ersten Rennen eine Disqualifikation hinnehmen mussten und Trainer Bedey daher Aufteilung der Starts im laufenden Wettkampf minutenschnell neu ordnen musste. Hervorzuheben ist die Einzelleistung von Annalena Jacob über 50 Meter Freistil. Hier unterbot die Nienhägerin ihren eigenen Vereins- und Bezirksrekord und setzte die Marke auf 25,53 Sekunden.

Die Herren des Celler SC hatten sich als Aufsteiger des vergangenen Jahres das Ziel des Klassenerhaltes und eine vordere Platzierung gesteckt. In Hildesheim traten Patrick Schelm, Frank Röthing, Leon-Benedikt Schock, Philipp André Brandt, Daniel Meng, Felix Müller, Jan Hartwich, Carl Hapke, Niklas Armbrust und Sebastian Brandt im Wettstreit mit den neun weiteren Mannschaften an. Auch die CSC-Aufstellung musste kurzfristig noch umgestellt werden, da Philipp Brandt, einer der stärksten Schwimmer, leicht erkrankt war. Alle Celler erzielten in ihren Rennen neue persönliche Bestzeiten. Insbesondere im zweiten Durchgang sammelten die CSC-Schwimmer nochmals viele Punkte und sicherten sich mit 12.269 Punkten schließlich den sechsten Platz unter den niedersächsischen Herrenmannschaften

Im Wettstreit der Herren ging die SVN-Mannschaft in der Besetzung Jonas Reinhold, Nico Schröder, Marco Jabien, Rüdiger von Massow, Alexander Brennecke, Benett Volkmann, Nils Johnsen und Dieter Eimer, sowie Ersatzschwimmer Tjark-Pascal Bohlen auf Punktejagd. Die Nienhäger kamen auf 12.019 Zähler und wurden Siebte von 26 Teams. Als Einzelsportler ragte Jonas Reinhold mit seinen Ergebnissen über 200 Meter Freistil und Schmetterling heraus. Er pulverisierte die SVN-Altrekorde von Thorsten Kriegel und Hinrik Leinemann mit Zeiten von 1:54,96 Minuten auf der Freistilstrecke und 2:10,01 Minuten auf der Schmetterlingstrecke.

Das Fazit der Trainer Bedey (SVN), Schelm und Heidenreich (beide CSC) fiel positiv aus. Alle Sportler haben Teamgeist gezeigt und mit persönliche Bestleistungen die Punktekonten gefüllt. Mit den Ergebnissen wurden die zum Teil bestehenden Trainingsrückstände wegen Verletzung, Krankheit, Studium und Beruf gut kompensiert und alle drei Mannschaften erreichten damit das Ziel des Klassenerhaltes.