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Lokalsport Celler Speedskater holen Gold
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17:45 23.08.2017
Celle

Das Rennen begann mit einem rasanten Start der Damen, bei dem die Top-Skaterinnen mit etwa 40 Kilometer pro Stunde bereits auf den ersten zwei Kilometern versuchten, ihre Konkurrenz abzuschütteln. Smutek zeigte direkt zu Beginn, dass sie auf alles gefasst war, und ging das hohe Tempo ihrer Rivalen mit.

Damit etablierte sie sich nach der ersten von 17 Runden in der Verfolgergruppe der Rennspitze. Mit weiteren vier Konkurrentinnen meisterte sie die kräfteraubende Strecke von insgesamt 84,39 Kilometern, bei der in Runde elf und zwölf jeweils eine weitere Gegnerin aus der Gruppe fiel. Am Ende setzte sich Smutek durch und sicherte sich ihr Edelmetall in der AK 35.

Ihre Teamkollegin, Dunja Arentsen trat in der AK 45 an und ging das extrem hohe Starttempo eine Runde mit. Danach ließ auch sie sich zurückfallen, um ihre eigene Geschwindigkeit zu finden. Dadurch hatte sie über 30 Kilometer alleine zu bewältigen, bevor sie zusammen mit einer jüngeren Skaterin das Rennen zu Ende bringen konnte. Mit viel Biss und Ausdauer gewann sie am Ende die verdiente Silbermedaille und wurde Deutsche Vizemeisterin ihrer Altersklasse.

Mit einer Minute Abstand folgte auf die Damen ein nicht minder explosiver Start der Herren, bei dem die stärksten Skater den Rest der Startergruppe ebenfalls zu Beginn schon mit ihrem hohem Tempo unter Druck setzten. Die Celler Skater Daniel und Thomas Rumpf ließen sich von dem hohen Tempo ihrer Konkurrenz nicht beeindruckend. Sie parierten schnelle Attacken ihrer Gegner und hielten bis Runde 13 den Anschluss an die Spitze. Am Ende sprinteten sie mit nur einer Minute Rückstand ins Ziel. So errang Thomas (AK 55) die Silbermedaille, sein Sohn Daniel holte Silber in der Klasse der A-Junioren.

Rudolph und Mark Altemeier etablierten sich ebenfalls ab der zweiten Runde im Hauptfeld und kämpften dort gemeinsam um gute Platzierungen in ihren Altersklassen. Dabei behauptete sich Rudolph als Starter in der AK 70 und zeigte, dass er das hohe Tempo des Hauptfeldes mithalten kann, obwohl das Hauptfeld überwiegend von Skatern der AK 50 und jünger dominiert wurde. Mit deutlich höherem Lebensalter leistete er, genau wie die jüngeren Sportler, die anstrengende Führungsarbeit und zeigte, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Mit einer überragenden Zeit von 2:56:36 Stunden überfuhr er die Ziellinie und gewann souverän die Goldmedaille der AK 70. Altemeier hingegen hatte Pech im Finish und wurde im Zielsprint geschlagen. So wurde er Vierter der AK 50.