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Lokalsport Celler Sportvereine leiden weiter unter Folgen des Hallenbrandes in der Burgstraße
Sport Sport regional Lokalsport Celler Sportvereine leiden weiter unter Folgen des Hallenbrandes in der Burgstraße
18:43 26.10.2016
Von Carsten Richter
Celle Stadt

Besonders betroffen ist der MTV Eintracht Celle als größter Sportverein der Stadt. „Die Situation ist existenzbedrohend“, sagt Hockeytrainer Martin Winterhoff. Die Jugendturniere finden ab dem kommenden Wochenende wie geplant statt (siehe Artikel links). Doch das reguläre Hallentraining ist momentan nur sehr eingeschränkt möglich. „Für 15 Mannschaften bleiben nur acht Wochenstunden. Das bedeutet etwa eine halbe Stunde Training pro Woche für jede Mannschaft“, rechnet der Coach vor.

Auch andere Sparten sind betroffen. Weniger trainieren, dafür in größeren Gruppen und zum Teil draußen statt in der Halle – die Vereine müssen einiges auf sich nehmen. „In der Leichtathletik und im Ultimate Frisbee besteht derzeit eine Unterversorgung“, stellt MTVE-Geschäftsführer Rolf-Peter Nieber fest. Die Sportler müssten bis nach Eschede und Nienhagen ausweichen. „Katastrophal“ nennt Volleyball-Spartenleiter Kersten Kraft vom VfL Westercelle die Lage, die sich mit der witterungsbedingten Verlegung des Trainings nach drinnen noch verschärft habe. „Die Jugendlichen trainieren zurzeit nicht viel mehr als eine Stunde pro Woche.“ Derweil sei eine Freigabe der Halle 2 noch nicht abzusehen, sagt Kreissprecher Christian Sonnenschmidt. „Die Abrissarbeiten verlaufen aber planmäßig.“