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Lokalsport Celler Tennis-Senioren tun sich in der Regionalliga schwer
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19:19 07.06.2016
Von Carsten Richter
Wollen den Klassenerhalt schaffen:(von links) Wolfgang Perl, Günter Dzierzawa, Werner Rhein, Siegfried Deutsch, Ulrich Thies,Jürgen Reiß und Reinhard Förster müssen inder Regionalliga weiter um Punkte kämpfen.
Celle Stadt

Bei den knappen Niederlagen stand es nach den Einzeln jeweils 3:3 – die Punkte holten jeweils Ulrich Thies, Siegfried Deutsch und Günter Dzierzawa. „Wir haben aber jeweils nur ein Doppel gewonnen“, sagt Thies, der zugleich Pressewart ist. Zwei Ausfälle hatte das Team am vergangenen Samstag beim TC Schwarz-Gold Berlin zu beklagen: Wolfgang Perl und Reinhard Förster konnten krankheitsbedingt nicht spielen. Für die ohnehin kleine Stammmannschaft bedeutete dies eine zu starke Schwächung. „Hinzu kamen noch die große Hitze und die lange Anfahrt nach Berlin“, sagt Thies. „Insgesamt haben wir ein bisschen Pech gehabt.“

Noch deutlicher unterlegen waren die Celler zuvor dem THC Horn-Hamm. „Die Hamburger sind absolute Überflieger“, meint Thies. Die Mannschaft habe nur die Deutsche Meisterschaft im Auge. „Sie spielen eben in einer anderen Liga.“ In der Auswärts-Begegnung hatte Celle im Einzel keine Punkte mitgenommen.

Lediglich Thies selbst sowie Günther Dzierzawa waren mit 3:6 und 3:6 beziehungsweise 4:6 und 5:7 nach jeweils zwei Sätzen ein Stück weit an ihr Gegenüber herangekommen. Anschließend ging immerhin ein Doppel an die Gäste aus der Südheide. Hans-Jürgen Reiß und Adolf Laukart gewannen mit 6:3 und 6:4 nach zwei Sätzen.

Nach drei Niederlagen in Folge werden es die Celler jetzt schwer haben, die höchste Spielklasse zu halten. Gegen Barsinghausen und Cuxhaven müssten sie zum Klassenerhalt unbedingt punkten.

„Gegen Barsinghausen hätten wir eine Chance“, meint Thies. Sie stehen derzeit vor den Cellern auf dem vorletzten Platz – auch der Barsinghäuser TV hat Verletzte zu beklagen. Der SC SW Cuxhaven hingegen liegt derzeit im Mittelfeld auf dem vierten Platz. „Sie werden wohl Dritter werden“, schätzt Thies.

Punkte sind für Celle dringend nötig – gleichwohl bleiben Thies und seine Teamkollegen gelassen. „Wir haben lange diskutiert, ob wir das Experiment Regionalliga wagen“, sagt er. „Wir wollten einfach die Möglichkeit nutzen, schöne Spiele zu machen.“ Wenn es am Ende doch nicht reichen sollte, sei das nicht tragisch: „Der Spaß steht im Vordergrund.“