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Lokalsport Celler Tischtennis-Ass Cedric Meissner in Rolle des Gejagten
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13:31 13.07.2018
Quelle: Marco Steinbrenner
Celle Stadt

Celle. Im Vergleich zum Überraschungscoup ist die Mannschaft jedoch kaum noch wiederzuerkennen, denn TuS-Spieler Tobias Hippler und Gerrit Engemann (TTC GW Bad Hamm) stehen altersbedingt nicht mehr zur Verfügung. Von den „Golden Boys“ ist neben Meissner nur noch Fanbo Meng (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell) übrig geblieben, wobei der gebürtige Chinese lediglich in einer Partie zum Einsatz kam. Kay Stumper (Salamander Kornwestheim), Benno Oehme (Post SV Mühlhausen) und Felix Wetzel (FC Bayern München) stoßen neu hinzu.

Hinter Rumänien, Frankreich, Russland, Italien und Schweden ist das DTTB-Quintett an Position sechs gesetzt. Bereits in der Gruppenphase kommt es – wie schon vor einem Jahr – zum Duell mit Russland. In der Vorrunde gab es 2017 eine 2:3-Niederlage. Das Endspiel wurde anschließend mit 3:0 gewonnen. „Russland ist stärker geworden“, sagt Meissner. „Trotzdem haben wir eine Chance.“ Auch die weiteren Gegner, Ungarn und Tschechien, dürfen nicht unterschätzt werden. „Wir wollen uns für die Weltmeisterschaften im Dezember qualifizieren“, verrät der 17-Jährige. Dazu ist aber mindestens der dritte Platz notwendig. „Die Konkurrenz ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Bei uns fehlen zwei. Spieler, die maßgeblichen Anteil am Triumph hatten. Trotzdem haben wir ein gutes Team und können vielleicht für eine Überraschung sorgen.“

Mit einer Prognose für die drei Individual-Konkurrenzen hält sich der Linkshänder zurück. Im Einzel ist Cedric Meissner an Position 18 gesetzt. Nach dem Gewinn der Doppel-Silbermedaille in Guimaraes mit Simon Soderlund (Schweden) steht diesmal der Ungar Patrik Juhasz an seiner Seite. „Wir haben noch nie zusammen gespielt. Vielleicht ist das ein gutes Omen, weil Simon und ich auch erst bei der EM unsere Premiere feierten.“ Für den Mixed-Wettbewerb nominierte der DTTB Cedric Meissner zusammen mit Franziska Schreiner (TV Busenbach). Das Duo wird Deutschland auch bei den Olympischen Jugendspielen im argentinischen Buenos Aires vertreten.

Von Marco Steinbrenner

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