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Lokalsport Celler Tischtennis-Ass Hippler erweist sich als "Abwehr-Killer"
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15:13 03.04.2018
Tobias Hippler TuS Celle 92 Tischtennis Quelle: Marco Steinbrenner
Celle Stadt

Celle. Der Linkshänder erwies sich in Spanien als „Abwehr-Killer“ und schaltete auf dem Weg in das Endspiel mit Artur Abusev (Russland) und dem Mitfavoriten Aliaksandr Khanin (Weißrussland) gleich zwei Defensivspezialisten aus. Die wohl stärkste Leistung zeigte Tobias Hippler im Viertelfinale gegen den an Position drei gesetzten Japaner Yuki Matsuyama. In einer hochklassigen Partie setzte sich der TuS-Spieler mit 9:11, 11:3, 16:14, 8:11 und 14:12 durch. Der Siegeszug wurde erst im Endspiel gestoppt. Der Koreaner Cho Seungmin erwies sich bei der 9:11, 6:11 sowie 4:11-Niederlage als eine Nummer zu stark.

In der Herren-Konkurrenz meisterte Tobias Hippler zunächst die Gruppenphase mit zwei Siegen gegen Carlos Caballero (Spanien/4:2) und Tomas Kopanyi (Slowakei/4:1). Im 64-köpfigen Hauptfeld kam dann jedoch direkt gegen Simon Pfeffer aus Österreich trotz einer zwischenzeitlichen 2:1-Satzführung mit 2:4 das Aus.

Weniger erfolgreich verliefen die Spanish Open dagegen für die weiteren Meisterspieler aus Celle, Philipp Floritz und Nils Hohmeier. Der 26-Jährige Floritz war für das Hauptfeld gesetzt und musste sich direkt Diogo Chen aus Portugal mit 11:13, 12:10, 11:5, 8:11, 6:11, 11:3 und 1:11 geschlagen geben.

Für Hohmeier kam bereits in der Gruppenphase das Aus, denn nach dem 4:1-Erfolg gegen Alberto Luno (Spanien) verlor der Kapitän die alles entscheidende Partie um Platz eins und dem damit verbundenen Weiterkommen gegen Lin Xuqi (Australien) in fünf Sätzen. „Meine Leistung war trotzdem in Ordnung“, so Hohmeier, der im U21-Wettbewerb Pech mit der Auslosung hatte. Der an Position drei gesetzte 20-Jährige traf direkt auf den starken Koreaner An Jaehyun und verlor trotz eines Matchballes im vierten Satz mit 4:11, 11:9, 11:8, 10:12 sowie 9:11.

In der Doppel-Konkurrenz unterlagen Tobias Hippler/Nils Hohmeier in der letzten Qualifikationsrunde gegen Carlos Caballero/Guillermo Martinez aus Spanien trotz einer anfänglichen 2:0-Satzführung noch mit 11:6, 11:9, 8:11, 7:11 und 7:11. Philipp Floritz startete in diesem Wettbewerb nicht.

Von Marco Steinbrenner

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