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Lokalsport Celler Tischtennis-Asse im Pokaleinsatz
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19:01 24.08.2018
Gerade noch in Tschechien an der Platte, spielt Tobias Hippler mit TuS Celle 92 im Pokal am Sonntag in Bad Homburg. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Bevor es in der 2. Tischtennis-Bundesliga richtig zur Sache geht, dauert es für das Team vom TuS Celle 92 noch drei Wochen. Mit zwei Auswärtsspielen beginnt am 15. und 16. September die Punktspielrunde. Zuvor stehen für die Celler vorerst noch Partien im Achtelfinale des Deutschen Pokals auf dem Programm. Dazu reist das TuS-Team am Sonntag (Spielbeginn 10 Uhr) nach Bad Homburg. Dort geht es gegen die beiden Drittligisten TTS Borsum und TSV Schwarzenbeck sowie den gastgebenden Zweitligisten TTC OE Bad Homburg. Nur der Erstplatzierte dieser Viererrunde zieht ins Viertelfinale ein.

Mit Bad Homburg verbindet TuS 92 eigentlich gute Erinnerungen. Im vergangenen Jahr gelang dort der Sprung ins Pokal-Viertelfinale und machte damit zugleich einen der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte perfekt. Gelingt ein ähnliches Husarenstück noch einmal? Celles Trainer Frank Schönemeier will das nicht gänzlich ausschließen. Allerdings geht er mit einer Portions Skepsis auf die Reise. Sicher sei man gegen die beiden Drittligisten Borsum und Schwarzenbeck der Favorit, doch sei die Aufgabe gegen das Team der Gastgeber schon ziemlich schwierig. „Wir müssen mal abwarten, in welcher Besetzung Bad Homburg aufläuft“, so Schönemeier, der zudem nicht seinen kompletten Kader zur Verfügung haben wird. Celles neue Nummer eins, Fedor Kuzmin, weilt noch in Russland und wird erst zu den Punktspielen anreisen. Somit geht Celle mit Cedric Meissner, Tobias Hippler, Nils Hohmeier sowie Neuzugang Jannik Xu in Bad Homburg antreten wird. „Auch wenn wir komplett wären, wäre es nicht einfach“, glaubt Schönemeier, der Platz zwei bei der Pokalvorrunde als realistisches Ziel ansieht.

Darüber, in welcher Verfassung sich seine Spieler befinden, machte sich Schönemeier in den vergangenen Wochen via Internet ein Bild. Hippler und Hohmeier waren bei Turnieren in Rumänien und Tschechien unterwegs. Meissner kehrt erst am Samstagabend aus China zurück. „Ich habe ihre Spiele per Livestream verfolgt“, so der Celler Coach. „Sie haben eigentlich sehr ordentlich gespielt.“ Eine Einschätzung, die er mit Bundestrainer Jörg Roßkopf teilt. Der hatte Hohmeier und Hippler im tschechischen Olomouc beobachtet. Für positive Schlagzeilen sorgte insbesondere Hippler, der es bis in die dritte Hauptrunde der Herren-Konkurrenz schaffte. „Das war ein sehr gutes Turnier von mir“, freute sich der Linkshänder. Hohmeier war indes in der Herren-Konkurrenz ohne Sieg geblieben. Denn gleich in Runde eins gab es eine 12:10, 10:12, 8:11, 4:11 sowie 4:11-Niederlage gegen den amtierenden Vize-Weltmeister der Jugend Truls Moregard aus Schweden. In der U21-Konkurrenz schaffte Hohmeier genau wie Hippler den Sprung unter die letzten 16. Roßkopf war auf jeden Fall beeindruckt: „Ich bin sehr zufrieden mit der tollen Einstellung. Das gilt nicht nur für Nils, sondern auch für Tobias. Die harte Arbeit wird sich auf Dauer auszahlen.“

Von Uwe Meier

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