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Lokalsport Celler Tischtennis-Asse schaffen bei Top-48-Turnier Qualifikation für Deutsche Meisterschaften
Sport Sport regional Lokalsport Celler Tischtennis-Asse schaffen bei Top-48-Turnier Qualifikation für Deutsche Meisterschaften
17:26 09.10.2017
Celle

Duisburg. „Diese Partie hat deutlich gezeigt, dass mir noch ein wenig was bis zum Erstliga-Niveau fehlt“, sagte der 18-Jährige selbstkritisch. Besonders im Aufschlag-Rückschlag-Spiel präsentierte sich Ort stärker. „Meine Rückschläge waren viel zu passiv.“

Insgesamt war Hippler mit seinen Vorstellungen zufrieden. In der Vorrunde kassierte der Jugend-Nationalspieler lediglich gegen den an Nummer zwei eingestuften Dang Qiu (ASV Grünwettersbach) eine 1:3-Niederlage. Die übrigen Duelle mit Gregor Surnin (TG 1860 Obertshausen/3:0), Michael Erber (SV Haiming/3:1), Benno Oehme (SV Dresden-Mitte 1950/3:0) und Alexander Grothe (SG Geltow/3:0).

Als Gruppenzweiter zog Tobias Hippler in die Zwischenrunde ein und deklassierte seinen Jugend-Nationalmannschaftskollegen Kay Stumper (SV Salamander Kornwestheim) beim 11:3, 11:2, 11:5 sowie 11:7-Erfolg deutlich.

Die starken Leistungen des ersten Tages rief Hippler auch in der Endrunde ab. Jannik Xu (TTC Seligenstadt), der zuvor als einziger Spieler des gesamten Turniers Kilian Ort eine Niederlage beigebracht hatte, war im Achtelfinale bei der 0:4-Klatsche ebenso ohne Chance wie anschließend Julian Mohr (NSU Neckarsulm/2:4). Für die größte Überraschung sorgte Hippler in der Vorschlussrunde mit dem 4:2-Erfolg gegen den an Position drei gesetzten Dennis Klein (1. FC Saarbrücken). TuS-Trainer Frank Schönemeier, der die Nummer zwei des TuS Celle in Duisburg betreute, sprach anschließend von „sehr ordentlichen und soliden Vorstellungen“ seines Schützlings.

Die beiden weiteren TuS-Starter in Duisburg, Nils Hohmeier sowie Cedric Meissner, belegten jeweils den neunten Platz und lösten wie Tobias Hippler vorzeitig die Fahrkarte zu den Deutschen Einzelmeisterschaften in Berlin (2. bis 4. März 2018).

„Ich bin etwas nervös gestartet“, verriet Hohmeier und zielte auf seine 3:2-Bilanz nach der Vorrunde ab. Vier Siege wären durchaus möglich gewesen, doch verlor der TuS-Kapitän trotz einer tollen Aufholjagd den fünften Satz gegen Tom Eise (TTC 1946 Weinheim) nach einem vergebenen Matchball noch mit 11:13. Als Gruppendritter ging es für den TuS-Kapitän in die Zwischenrunde. Gegen Fanbo Meng (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell) zeigte der 19-Jährige seine beste Leistung und setzte sich mit 4:1 durch. Im Achtelfinale kam dann jedoch gegen Jens Schabacker (NSU Neckarsulm) das Aus. „Diese Niederlage und auch die verlorene Partie in der Gruppe gegen Dennis Klein haben mir gezeigt, dass noch viel Arbeit vor mir liegt.“

Mit vier Erfolgen und nur einer Niederlage gegen den späteren Drittplatzierten Alexander Flemming (TV 1879 Hilpoltstein) zog Cedric Meissner als Gruppenzweiter in die Zwischenrunde ein. „Die wichtigen Partien konnte ich gewinnen. Insgesamt habe ich in der Vorrunde allerdings nicht gut gespielt“, sparte der zweifache EM-Medaillengewinner keinesfalls mit Selbstkritik.

Der Einzug in das Achtelfinale gelang Cedric Meissner durch einen ziemlich mühsamen Sieben-Satz-Erfolg gegen Sven Hennig (FT V. 1844 Freiburg). Auch den anschließenden Vergleich mit Mohr hätte der 17-Jährige durchaus gewinnen können. Immerhin hatte sich Meißner nach einem 5:9-Rückstand im letzten Abschnitt zwei Matchbälle erarbeitete, verlor den Satz jedoch noch mit 11:13. „Aufgrund meiner Krankheit hatte ich noch ein wenig Trainingsrückstand. Insgesamt bin ich mit meinem Abschneiden aber zufrieden.“

Von Marco Steinbrenner