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Lokalsport Celler Tischtennis-Duo steht im EM-Finale
Sport Sport regional Lokalsport Celler Tischtennis-Duo steht im EM-Finale
15:53 18.07.2017
Tobias Hippler (links) und Cedric Meissner (rechts) stehen im Finale der Jugend-Tischtennis-EM. Quelle: Marco Steinbrenner/Montage: CZ
Celle Stadt

Nach dem 3:2-Triumph im Viertelfinale gegen Italien war auch die Vorschlussrundenpartie gegen Rumänien an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten. Mehr als zwei Stunden standen sich beide Teams gegenüber. Am Ende setzte sich das DTTB-Quartett gegen die an Position zwei gesetzten Rumänen überraschend mit 3:2 durch.

Riesengroß war die Freude, als Engemann nach Abwehr von fünf Matchbällen im Entscheidungssatz gegen Rares Sipos noch mit 14:12 triumphierte. Hippler und Meissner stürmten zusammen mit Meng die Box und waren überglücklich. „Unglaublich. Einfach nur unglaublich“, sagte Bundestrainer Zhu Xiaoyong. DTTB-Sportdirektor Richard Prause beobachtete die Partie auf der Tribüne und sprach dem gesamten Team ein großes Lob aus. „Die Mannschaft hat sich in diesem Turnier von Spiel zu Spiel gesteigert. Großer Respekt vor diesen Leistungen.“

Doch nicht nur Engemann gewann gegen Sipos. Auch Hippler hatte sich zuvor schon gegen die Nummer zwei der U18-Europarangliste in vier Sätzen durchgesetzt. Dass der Linkshänder gegen den Ranglistenersten Cristian Pletea ebenso wie sein Teamkollege Engemann verlor, interessierte nach dem gewonnenen Halbfinale niemanden mehr. Denn: Meissner hatte mit seinem mühelosen und glanzvollen 11:3, 12:10 sowie 11:7-Erfolg gegen Dragos Florin Oprea für den wichtigen dritten Punkt und die zwischenzeitliche 2:1-Führung gesorgt.

Ich wusste um die Bedeutung des Spiels“, verriet der 17-Jährige anschließend. „Ich musste gegen Oprea gewinnen. Dieser Punkt war eingeplant, um überhaupt eine Chance zu haben, in das Endspiel zu kommen.“ Meissner, der erst in letzter Sekunde auf den EM-Zug aufgesprungen war, rechtfertigte seine Nominierung und freute sich, „sehr dominant aufgetreten zu sein. Auch mein Aufschlag-Rückschlag-Spiel war gut“.

Von Marco Steinbrenner