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Lokalsport Celler Tischtennis-Talente am deutschen Gold-Erfolg beteiligt
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16:47 13.03.2017
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Meissner hatte beim Stand von 1:1-Unentschieden mit seinem Fünf-Satz-Erfolg gegen Antonio Amato für die wichtige 2:1-Führung gesorgt. „Wir haben alle gute Leistungen gezeigt“, freute sich Hippler, während Meissner trotz des Erfolgs mit seiner Leistung nicht zufrieden war. „Im Finale habe ich mich zwar gegenüber den Partien zuvor steigern können, doch insgesamt kann ich deutlich besser spielen.“

Auch bei der Doppel-Siegerehrung standen die beiden TuS-Spieler auf dem Siegerpodest. Hippler gewann an der Seite von Kay Stumper (SV Salamander Kornwestheim) ebenso die Bronzemedaille wie Meissner mit Fanbo Meng. Hippler/Stumper unterlagen trotz einer sehr ansehnlichen Leistung den späteren Turniersiegern Antonio Amato/Daniele Pinto in fünf Sätzen. „Gegen die beiden Italiener, die eines der besten Doppel in Europa bilden, kann man verlieren“, ergänzte Hippler.

Nach vier Durchgängen mussten sich Meissner/Meng gegen Maciej Kolodziejczyk/Yanapong Panagitgun (Österreich/Thailand) geschlagen geben. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir zwei Linkshänder so gut zusammen harmonieren würden“, gab Meissner ehrlich zu. „Wir besaßen sogar Möglichkeiten, in das Finale zu kommen.“ Bis zur Vorschlussrunde hatten Meissner/Meng nicht einen Satz verloren. „Dann aber verloren wir aufgrund vieler Fehlentscheidungen der Schiedsrichter, die zwei klare Katenbälle von uns übersahen, unverdient.“

In der Einzel-Konkurrenz lief es für die beiden Talente aus Celle dagegen nicht wie erhofft. Der an Position eins gesetzte Hippler verlor im Viertelfinale gegen Antonio Amato trotz gewonnenem ersten Satz noch mit 11:5, 8:11, 7:11, 8:11 sowie 9:11.

„Ich habe nicht das gespielt, was ich kann“, zeigte sich der 17-Jährige selbstkritisch. Auch Meissner nahm kein Blatt vor den Mund und sprach nach seiner 3:4-Niederlage in der zweiten Hauptrunde gegen den späteren Halbfinalisten Francisco Ruiz aus Spanien Klartext. „Ich habe schon wieder sehr, sehr schlecht gespielt und bin deshalb absolut nicht zufrieden. Zumindest den Sprung unter die letzten Acht hatte ich mir erhofft.“

Von Marco Steinbrenner