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Lokalsport Celler Tischtennistalent verpasst WM-Medaille
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18:04 07.12.2016
Tobias Hippler vom TuS Celle spielte bei der Jugend-Weltmeisterschaft im Tischtennis souverän, unterlag jedoch im Viertelfinale gegen den starken Cho Seungmin aus Korea mit 2:4-Sätzen. Quelle: Marco Steinbrenner
Celle Stadt

Der amtierende nationale Jugend-Einzelmeister vergaß bei der Analyse des Einzel-Wettbewerbs jedoch nicht, „dass ich Glück mit der Auslosung und bis zum Viertelfinale keinen Topspieler aus Asien als Gegner hatte“. Doch der Reihe nach: Die Gruppenphase meisterte Hippler souverän mit zwei Seigen gegen Omar Elhamady (Ägypten/4:0) und Jack Wang (USA/4:2. Der Siegeszug fand auch in der Endrunde seine Fortsetzung, denn sowohl gegen Lau Chun Kit (Hongkong) als auch gegen den gebürtigen Chinesen Victor Liu (USA) sprangen Fünf-Satz-Erfolge heraus. Eine nach eigener Aussage „mental gute Vorstellung“ lieferte Tobias Hippler im Achtelfinale gegen Horacio Cifuentes ab. Der Argentinier steht an Position 27 der U18-Weltrangliste und damit 17 Plätze vor dem TuS-Talent. Cifuentes verspielte eine 3:2-Satzführung und war danach ohne Chance (4:3).

Während der Einzel-Wettbewerb aus Hipplers Sicht das „absolute Highlight“ war, endete die Doppel-Konkurrenz ohne Sieg. Gleich in der ersten Runde schieden er und Gerrit Engemann (TTC GW Bad Hamm) gegen Dragos Florin Oprea/Rares Sipos aus Rumänien mit 6:11, 5:11 und 7:11 aus. „Das war nicht unsere beste Leistung“, sagte Hippler nach der Premiere mit Engemann. Außerdem habe Sipos ein „sehr gutes Spiel“ gemacht.

Auch im Mixed mit Luisa Säger (DJK Offenburg) gab es in Südafrika eine Premiere. Die beiden erzielten einen kampflosen 3:0-Erfolg gegen Janina Kämmerer (TSV 1909 Langstadt) und Ioannis Sgouropoulos – der Grieche erreichte Kapstadt aufgrund von Anreiseproblemen nicht rechtzeitig. Danach schieden Hippler und Säger gegen Ng Pak Nam/Mak Tze Wing aus Hongkong aus. Die DTTB-Paarung hatte noch mit 11:6 und 5:1 in Führung gelegen, stand dann jedoch beim 8:11, 7:11 sowie 7:11 auf verlorenem Posten. „Da ich mit Luisa das erste Mal gespielt habe, standen die taktischen Abläufe noch nicht“, erläuterte Hippler. Das mache es gerade gegen eine starke Kombination aus Asien „dann noch viel schwerer“.

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt