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Lokalsport Celler Trio an der Spitze der Regionsoberliga Frauen
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17:36 02.12.2013
Celle Stadt

TSV Wietze –HSG Heidmark II23:13 (13:7)

Nur 1:1 stand es nach acht Minuten in der gut gefüllten Wietzer Sporthalle. Der TSV fand nicht ins Spiel und scheiterte immer wieder an der starken Gästetorhüterin Lena Verholen. Erst Mitte der ersten Halbzeit schafften es die Gastgeberinnen, sich durch vier Treffer von Carola Albat entscheidend abzusetzen.

Nach der Pause machte es der Tabellenführer noch einmal spannend. In zehn hektischen Spielminuten schafften Wietze keinen Torerfolg – Heidmark kam bis auf 10:13 heran. Dann aber ging ein Ruck durch das Wietzer Team. Auf einmal klappten die Spielzüge. Zudem gelangen schnelle Ballgewinne die konsequent verwertet wurden. „Wir können uns auf unsere mannschaftliche Geschlossenheit und auf die starke Abwehr im Moment verlassen“, stellte Trainer Heiko Schoppmann lakonisch fest.

Tore für TSV Wietze: Häring (5), Bußmann (5/4), Albat (4), Ivanov, Cramme (je 3), Lauber (2), Obieglo (1).

SV Garßen-Celle III –TuSJ Hollenstedt II33:17 (16:11)

Es war nicht immer schön anzusehen, was die Garßener Mannschaft spielte. Allein die vielen ausgelassenen Chancen nervten. Das änderte aber nichts am klaren Sieg in einem sehr fairen Spiel. „Ich hoffe, dass sich bei dem einen oder anderen die Blockade im Kopf bald löst und alle Spaß haben können. Trotzdem danke ich der gesamten Mannschaft für ein weiteres schönes Spiel“, verteilte Spielertrainerin Sabrina Bühring Gemeinschaftslob.

Tore für SV Garßen-Celle III: Bühring (9), Schoenemann, K. Heider (je 6), Neumann (5), D. Schmidt (4), Hilpert (2), Baumgart (1).

HSG Lachte-Lutter II –MTV Ashausen/Gehrden II19:11 (10:5)

Auch die schwächste Saisonleistung reichte aus, um den Tabellenletzten klar zu besiegen. Schleppend begann die Partie – nach 18 Minuten stand es gerade einmal 3:2. Doch dann spielten die HSG-Damen konzentrierter und bauten innerhalb von neun Minuten den Vorsprung auf 10:3 aus. Auch nach dem Wechsel änderte sich nicht viel an der Qualität der Partie. Irgendwie taten die Gastgeberinnen nicht mehr als notwendig und die Gäste bemühten sich zwar, konnten aber nicht besser. „Wir waren heute wirklich nicht gut drauf und hatten trotzdem keine Mühe“, so HSG-Trainer Heinfried Kuers.

Tore für Lachte-Lutter: Winkelmann, L. Klein (je 4), W. Müller, Darkow (je 3), P. Colditz (2), Schönberg, Kohlstedt, Behrmann (je 1).

HSG Adelheidsd.-Wathl. –SG Luhdorf-S.31:30 (16:16)

Die ersten 20 Minuten jeder Halbzeit waren gut, die letzten zehn Minuten jeweils umso schwächer. Nach dem 7:3 hatte die HSG zunächst weiter zwei bis drei Tore Vorsprung. Doch dann der Einbruch: Luhdorf glich aus. In der zweiten Halbzeit lief es ähnlich. In der 56. Minute führte Luhdorf sogar mit einem Tor. Wathlingen kämpfte weiter und dann warf Christine Hoffmann in allerletzter Sekunde das entscheidende Siegtor. „Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht. Luhdorf hatte lediglich eine starke Werferin dabei, aber die warf 19 Tore“, wunderte sich Gesine Meinheit. Unglücklicherweise fallen Wiebke Podrenek und Marcia Klein vorerst aufgrund von Verletzungen aus. Erfreulich hingegen: Kathrin Wichmann (geb. Beiersdorf) feierte ein gelungenes Comeback.

Tore für Wathlingen: Hoffmann (8), Gallasch (7), Friedhoff (6), Klein, V. Beiersdorf (je 3), Wichmann, Schulz (je 2).

Von Stefan Mehmke