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Lokalsport Celler Turnier der Superlative: Jazzdancer im Takt
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16:45 17.04.2018
52 Mannschaften haben ihre Jazzdance-Choreografien in der HBG-Halle unter Beweis gestellt. Der ausrichtende VfL Westercelle war mit den Gruppen „Vidi Vici“, „DreamTeam“ und „Vitesse“ (großes Foto) vertreten. Der TuS Oldau-Ovelgönne schickte „Two faced“ (kleines Foto) in den Wettbewerb. Quelle: Dirk Seidler
Celle Stadt

Für die VfL-Formation „Vidi Vici“, die den Auftakt machte, war es bereits das zweite Saisonturnier in der Jugendverbandsliga. In ihren weißen Kleidern zeigten sie eine anspruchsvolle Choreografie zum Thema „Bräute“ und qualifizierten sich fürs Finale. Unter den kritischen Augen der Wertungsrichter mussten sich die Tänzerinnen gegen sieben Gegner durchsetzen. Die Interpretation wurde von der Jury mit dem fünften Platz belohnt.

Zu einer wahren Nervenprobe wurde der Regionalliga-Auftakt für Westercelles „Vitesse“, denn sie mussten als zuletzt auftretende Formation ihren Auftritt meistern. Besonders hilfreich sei die Atmosphäre in der Halle gewesen, erklärt Trainerin Sonja Seidler: „Sie wurden vom tollen Publikum förmlich über die Tanzfläche getragen. Dieses Selbstbewusstsein sah man ihnen deutlich an.“ Als es darauf ankam, gelang es der Formation ihre Leistung im Finale noch einmal zu überbieten. „Es war ein perfekter Durchgang“, bilanziert Trainerin Seidler. Doch der wahre Showdown wartete in der offenen Wertung. Mit ihrer gemischten Benotung ernteten die Richterinnen Stille und verdutzte Gesichter. Erst die Siegerehrung brachte Licht ins Dunkel: Mit dem vierten Platz verpasste "Vitesse" knapp das Treppchen.

Ein Jahr nach ihrem Aufstieg hat das „Dreamteam“ die Feuertaufe in der Verbandsliga bestanden. „Die jungen Mädchen waren nervös, ob sie auch in der höheren Liga bestehen“, sagt Spartensprecherin Juliane Wolf. Mit eisernem Willen hatten die Mädchen ihre Choreografie zum Thema „Hypnose“ entwickelt. Als ihre Startnummer unter den Finalteilnehmern aufgerufen wurde, bebte die Halle. „Die erste Hürde war geschafft und die Premiere in der Verbandsliga bereits geglückt“, verkündet Wolf. Beflügelt von diesem Erfolg zeigte das „Dreamteam“ im Finale noch einmal, was in ihnen steckt. „Kein Patzer oder Wackler war zu erkennen“, resümiert Trainerin Seidler euphorisch. Einem Déja-vu glich die offene Wertung der Jury: Als die Richterinnen ihre Tafeln hochhielten, bot sich wieder eine sehr gemischte Benotung. Damit bestätigte sich nur, wie eng die Formationen beieinander liegen. Am Ende reichte es für den vierten Platz.

Besser lief es für die Formation „Two faced“ des TuS Oldau-Ovelgönne. Beim Auftaktturnier der Landesliga haben die Tänzerinnen mit ihrer Choreographie die Wertungsrichter überzeugt. Im Finale wurde die Darbietung unter Anleitung von Trainerin Petra Beutel mit dem dritten Platz belohnt. „Dieser gelungene Start motiviert für die noch kommenden drei Turniere der Saison“, resümiert Pressewart Ferdinand Hellmuth.

Nach dem vergangenen Heimspiel in der HBG-Halle geht der VfL Westercelle mit Rückenwind in die weiteren Turniere. „Alle Teams werden die Zeit nutzen und weiter an ihrer Choreografie arbeiten“, sagt Spartensprecherin Wolf. Vielleicht springe doch noch ein Podestplatz für die Westerceller Teams heraus. (bau)

Zwei Wochen nach dem Gewinn der Bronzemedaille im U21-Wettbewerb der Spanish Open verpasste Tobias Hippler (Foto links) bei den Croatia Open in Zagreb den erneuten Sprung auf das Siegerpodest. Die Nummer zwei des Tischtennis-Drittligisten TuS 92 Celle schied nach einem souveränen 3:0-Auftakterfolg gegen Sebastian Echevarria (Purto Rico) in der zweiten Runde gegen Cristian Pletea aus Rumänien trotz einer zunächst beruhigenden 2:0-Satzführung mit 11:9, 11:7, 5:11, 6:11 sowie 7:11 aus.

17.04.2018

Da behaupte noch einer, die Gesellschaft werde immer bewegungsfauler. Die aktuellen Zahlen des Kreissportbund (KSB) Celle besagen etwas anderes: In der Region legen immer mehr Menschen die Prüfung zum Deutschen Sportabzeichen ab. Sind es 2016 noch 2437 Sportbegeisterte gewesen, die sich die bekannten Anstecknadeln mit dem Lorbeerkranz (bis 2006 war es übrigens Eichenlaub) nach erfolgreicher Teilnahme ans Revers heften durften, waren es im vergangenen Jahr bereits 2753. Mit speziellen Sportabzeichen-Tagen an Schulen und bei Vereinen fördert der KSB die Bewegung zusätzlich.

Heiko Hartung 17.04.2018

Auch nach dem 19. Spieltag geht das spannende Duell um die Meisterschaft in der Handball-Landesliga der Frauen weiter. Der TSV Wietze demonstrierte mit zwei Kantersiegen seine Stärke. Ebenso gab sich der SV Altencelle mit dem 24:22-Derbysieg beim SV Garßen-Celle II keine Blöße. Das Aufstiegsrennen bleibt also weiter eine „enge Kiste“. Die HSG Lachte-Lutter machte mit einem 26:19-Sieg gegen den TSV Wietzendorf den Klassenerhalt vorzeitig klar, während sich TuS Oldau-Ovelgönne mit 24:18 gegen die HG Winsen (Luhe) durchsetzte.

17.04.2018