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Lokalsport Celler Volleyball-Vereine leiden unter Hallenbrand
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17:36 09.09.2016
Celle Stadt

Dieser Verlust von teuren vereinseigenen Sportmaterialien belastet bis heute auch die beiden ranghöchsten Volleyballteams aus dem Stadtgebiet, den SV Altencelle und den VfL Westercelle. „Wir haben unseren Trainingsbetrieb auf das Stadtgebiet verteilt und trainieren in Altenhagen und der Hölty-Halle. Die Trainer transportieren die Standardausrüstung aus Bällen und Netzen im Auto, so ist das Training ein bisschen eingeschränkt“, beschreibt Kersten Kraft, Spartenleiter beim VfL Westercelle, die Konsequenzen aus dem Brand. Frank Erdmann ist Spieler der Volleyballherrenmannschaft des VfL Westercelle und erlebt die Auswirkungen des fehlenden Equipments am eigenen Leib. „Für spezielle Übungen zur Koordination fehlt das Material“, sagt er.

Die Saison hat mittlerweile begonnen, nun zeigt sich, inwiefern der Hallenbrand eine gezielte Vorbereitung der Mannschaften beeinträchtigt hat. „Wir sind definitiv nicht gut vorbereitet. Einige Wochen Training sind weggefallen, zwei Mal die Woche ordentlich zu trainieren war auch nicht möglich“, zieht Erdmann Bilanz und spielt auf die verkürzten Trainingszeiten an. „Ich blicke dennoch optimistisch auf die Saison“, sagt Spartenleiter Kraft. Die Punktspiele des VfL Westercelle werden in der Altenceller Sporthalle stattfinden.

Auch beim SV Altencelle hat man sich hinsichtlich der Trainingszeiten zusammengerauft. Die erste und zweite Herrenmannschaft trainieren zeitweise zusammen, gemeinsam mit Hobbyvolleyballern. „Da sind wir schon mal mit 26 Leuten in der Halle. Das ist schon sehr anstrengend“, sagt Spartenleiter Michael Stüfe.

Eine kleine Unterstützung mit symbolischem Charakter bekamen der VfL Westercelle und der SV Altencelle kürzlich vom Nordwestdeutschen Volleyballverband: Der Celler Regionsvorstand spendete jeweils drei Volleybälle pro Verein zum Saisonbeginn.

Von Amelie Thiemann