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Lokalsport Celler mit Ironie nach Pleite: „China spielt vernünftiges Niveau“
Sport Sport regional Lokalsport Celler mit Ironie nach Pleite: „China spielt vernünftiges Niveau“
18:21 29.11.2017
Tobias - Hippler Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Riva del Garda. Mit der Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB), der außerdem Gerrit Engemann (TTC GW Bad Hamm) und Kay Stumper (SV Salamander Kornwestheim) angehörten, reichte es in der Gesamtwertung zum sechsten Platz. „Das Ergebnis ist in Ordnung. Ich bin zufrieden“, sagte Bundestrainer Zhu Xiaoyong anschließend.

Nach der 0:3-Niederlage gegen Japan erreichte das DTTB-Quartett durch den 3:0-Sieg gegen Gastgeber Italien den zweiten Platz und damit das Viertelfinale. Hippler hatte sich zu Beginn gegen Antonino Amato durchgesetzt. Nach einem zunächst vergebenen Matchball im dritten Durchgang holte der Linkshänder im letzten Abschnitt einen 5:8-Rückstand auf und gewann noch. „Zwischendurch, speziell im dritten und vierten Satz, habe ich ein wenig blöd gespielt.“ Eine starke Leistung zeigte Meissner beim 3:0-Erfolg gegen Daniele Pinto. „Ich war taktisch optimal eingestellt“, verriet der 17-Jährige anschließend. „Außerdem hatte Pinto große Probleme mit meinen Aufschlägen.“

Kein Glück hatten die Zhu-Schützlinge bei der Viertelfinal-Auslosung, denn mit China wartete nach Japan der nächste dicke Brocken. Nach nur 75 Minuten musste die deutsche Auswahl zum Sieg gratulieren. Tobias Hippler hatte seinen trockenen Humor trotzdem nicht verloren. „Es ist bekannt, dass China ein vernünftiges Niveau spielt.“ Sowohl der 18-Jährige als auch sein Teamkollege aus Celle blieben ohne Satzgewinn und mussten die Überlegenheit des Gegners neidlos anerkennen. „Im Vergleich zur Italien-Begegnung habe ich nicht so gut gespielt“, sagte Cedric Meissner. Dagegen fand Hippler seine Leistung „in Ordnung“.

In der nachfolgenden Platzierungsrunde wurde zunächst die USA mit 3:1 besiegt. Tobias Hippler gewann beide Einzel. Auch Cedric Meissner punktete auf der dritten Position. Zum Abschluss gab es eine 1:3-Niederlage gegen Frankreich, wobei Hippler den einzigen deutschen Sieg einfuhr. (mst)

Von Marco Steinbrenner