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Lokalsport Cellerin im großen Schwarm
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21:42 22.08.2017
Das Celler Schwimmteam (von links) Anna Duday, Karsten Zeiske, Mandy-Karina Schmerderund Juliane Zander freuten sich, in Budapestdabei gewesen zu sein. Quelle: Andreas Schmerder
Celle

„Diese Wettbewerbe vor beeindruckender Kulisse und so stimmungsvoller Atmosphäre werden mir noch lange in Erinnerung bleiben“, sagte Schmerder, die in der Altersgruppe 25 bis 29 Jahre bei dem riesigen Schwimm-Event mit 20.000 Teilnehmern in Budapest an den Start ging. Und das als einzige Cellerin.

Denn ihre Vereinskameradin Kathrin Bock musste ihre Teilnahme aus persönlichen Gründen bereits im Vorfeld absagen. Und auch der Celler Routinier Karsten Zeiske konnte in Budapest nicht an den Start gehen. Eine Grippe, die er sich in Budapest zuzog, hinderte ihn an der Teilnahme.

Der Wettbewerb wurde am ersten Tag von 487 Frauen, die parallel in zwei Schwimmbecken der Duna-Arena zur 800-Meter-Freistil-Disziplin starteten, eröffnet. Dabei egalisierte Schmerder ihre bisherige Saisonbestmarke mit der Zeit von 11:09 Minuten und belegte den 25. Platz unter den 51 Teilnehmern ihrer Altersklasse. Bei der 50-Meter-Brust-Distanz beeindruckte sie mit einem couragierten Auftritt. Mit einer Zeit von 0:38 Minuten belegte sie wiederum Platz 25. Auf der 100-Meter-Bruststrecke wiederholte die Cellerin mit 1:25 Minuten ihre Zeit, die sie schon bei den Deutschen Meisterschaften in Magdeburg erreichte. Damit belegte sie Platz 27 von 66.

Die 200-Meter-Lagen, die bei 35 Grad in der Mittagszeit ausgetragen wurden, brachten so manchen Athleten physisch an seine Grenzen. Auch Schmerder hatte arge Probleme mit den Außentemperaturen. So schlug sie mit einer Zeit von 2:54 Minuten als 40 von 54 an.

Nach der aufregenden aber ebenso anstrengenden Wettkampfwoche blieb die 26-Jährige auf der 200-Meter-Bruststrecke leicht hinter ihren Erwartungen zurück. Sie begann das Rennen stark, doch konnte ihr Tempo nicht bis zum Schluss durchhalten. Am Ende reichte die Zeit von 3:09 Minuten für den 29. Platz von 42.

„Dank der Unterstützung meiner Trainingspartner in Celle und meines Arbeitgebers, sowie des Betreuer-Teams, Anna Duday und Juliane Zander, war es mir möglich, zum Saisonhöhepunkt noch einmal gute Platzierungen und persönliche Bestzeiten zu erreichen“, sagte Schmerder.

Die FINA World Masters Championships waren das bislang größte jemals durchgeführte Schwimm-Event. Allen Unkenrufen zum Trotz, die im Vorfeld laut wurden, verlief die Sportparty der Superlative dank einer grandiosen Organisation reibungslos. Nicht zuletzt war das auch der Tatsache geschuldet, dass die Titelkämpfe auf der Margareteninsel in der ungarischen Hauptstadt sowohl in den Anlagen der Duna-Arena als auch im Hajos-Alfred-National- Complex ausgetragen wurden. Somit konnte das gewaltige Teilnehmerfeld entzerrt werden. Am Ende gab es für die Athleten noch eine rauschende Abschlussfeier.

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt