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Lokalsport Derbysieg: Aufsteiger TuS Oldau-Ovelgönne bleibt zu Hause eine Macht
Sport Sport regional Lokalsport Derbysieg: Aufsteiger TuS Oldau-Ovelgönne bleibt zu Hause eine Macht
14:52 23.10.2017
Wem gehört der Ball? Oldaus Trisha-May Adam (Mitte) muss sich hier gegen Annabell Colditz(Nummer 73) und Alina Winkelmann von der HSG Lachte-Lutter behaupten. Quelle: Michael Schäfer
Ovelgönne

TuS Oldau-Ovelgönne –

HSG Lachte-Lutter

21:19 (11:12)

Der Aufsteiger bleibt zu Hause eine Macht. Nach behäbigem Spielbeginn und zwischenzeitlichen 5:9-Rückstand (15.) fand das Team von Trainer Freddy Hövermann erst mit Beginn der zweiten Halbzeit richtig ins Spiel. Dank Kampf und guter Moral drehte man die Partie. Mareike Engel sorgte mit ihrem Tor zum 19:14 (51.) für die Vorentscheidung. „Mit der Leistung von unserer Torfrau Inja Adam und der Abwehrarbeit bin ich sehr zufrieden. Im Angriff geht allerdings noch mehr“, resümierte Hövermann nach dem aus seiner Sicht verdienten Erfolg. „Da war mehr drin, aber in doppelter Unterzahl konnten wir in der Schlussphase keine Wende mehr herbeiführen“, meinte dagegen HSG-Teamsprecher Angelo Spring, der von einem harten, aber nicht unfairen Derby sprach.

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam – T. Adam (4), Schulz (5/1), Ringert, A. Dümeland (1), Fieker, L. Dümeland (4/3), Engel (2), Herzig (2), Ivanova (3/1), Schröder, Rehl, Maya, Gietz.

HSG Lachte-Lutter: Hahlbohm – Wottschel (2), J. Colditz (3), Liechtenstein, S. Klein, Friedhoff (4), Winkelmann, L. Klein, Weber (5/4), A. Colditz (5).

SV Altencelle –

HV Lüneburg

23:20 (11:6)

„Diese Leistung war top. Ich bin sehr stolz auf mein Team“, freute sich SVA-Trainer Thorsten Dralle nach dem wichtigen Sieg gegen die hoch eingeschätzten Lüneburgerinnen. Trotz immenser Personalprobleme stand der SVA bombensicher in der Defensive und konnte sich auf seine gute Torfrau Ann-Christin Cruse verlassen. Ab der 15. Minute ließ man bis zur Halbzeit keinen einzigen Gästetreffer mehr zu und baute die eigene Führung bis zur 40. Minute auf 17:11 aus. Dann ließ der SVA einige gute Konterchancen ungenutzt und der HVL kam bis auf 18:16 (50.) heran.

Doch der SVA kämpfte bravourös und brachte den hochverdienten Sieg sicher unter Dach und Fach. „Obwohl einige große Namen bei uns fehlten, ist die Qualität der Mannschaft so hoch, dass sie auch solche schweren Spiele gewinnen kann“, so der zufriedene Coach Dralle.

SV Altencelle: Cruse – Lehnhoff (7/6), Gerberding (2), Schlote, Kinder (2), Sina Gadau (2), Makenthun (3), Sarah Gadau (2), Stanke, Heinrich (3), Möller (2).

TSV Wietze –

TSV Wietzendorf

37:23 (22:8)

Das Team von Trainer Heiko Schoppmann machte genau da weiter, wo es zuletzt aufgehört hatte. Bereits zur Halbzeit hatte man gegen die hoffnungslos unterlegenen Gäste einen bemerkenswerten 22:8-Vorsprung herausgeschossen. In diesem Stil ging es dann bis zur 45. Minute und dem Spielstand von 31:11 weiter. Die nicht zu haltende Corinna Cohrs trug sich wie auch Katrin Häring mit zehn Treffern in die Torschützenliste ein.

„Bis dahin hat alles perfekt geklappt. Aber dann haben wir durchgewechselt und den letzten Schritt nicht mehr gemacht“, erklärte Schoppmann die weniger gute Schlussviertelstunde. „Nach den letzten Ergebnissen darf man jetzt aber die Erwartungshaltung in uns nicht zu hoch setzen“, tritt der Trainer des Tabellendritten auf die Euphoriebremse.

TSV Wietze: Mohring, Städtler – Häring (10/2), Obieglo (3), Schulte, Baumgart (5), Kropp (1), Kleinert (1), Skorek (4), Cramme (2), Cohrs (10/1), Lauber (1).

HG Winsen (Luhe) –

SV Garßen II

17:30 (7:16)

Mit einem Kantersieg hat der SVG II aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem Stadtrivalen SV Altencelle die Tabellenführung behauptet. Die Cellerinnen glänzten bei der HG Winsen (Luhe) mit einer ausgewogenen Teamleistung und jeder Menge verschiedener Torschützen. Der völlig ungefährdete Sieg stand schon frühzeitig fest. Trotzdem zeigte sich der Tabellenführer bis zur letzten Minute konzentriert. „Ich bin hochzufrieden mit dem sehr soliden Auftritt meiner Mannschaft. Wir haben schönen Tempohandball gespielt, viele einfache Tore geworfen und sind nebenbei ohne eine einzige Zeitstrafe ausgekommen“, zog SVG-Trainer Felix Michelmann ein durchweg positives Fazit.

SV Garßen II: Friede – Bombis-Robben (5/1), Schoenemann (3), Schmidt (3), Tegen, Bartlau, Zywicki (2), Danz (3), Klaucke (4), Zymmek (5), Mummert (3), Diederichsen, Siebers (2/1).

Von Jochen Strehlau