Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport Die böse Erinnerung auslöschen
Sport Sport regional Lokalsport Die böse Erinnerung auslöschen
14:23 10.02.2012
Von Oliver Schreiber
Bröckel

Die Erinnerung ist schmerzhaft. „Das hat richtig weh getan“, denkt Thorsten Knitter, Teammanager von Volleyball-Oberligist TuS Bröckel, vor der heutigen Partie gegen den MTV Salzdahlum II nur äußerst ungern an das Hinspiel zurück. Da führte Bröckel mit 2:0 Sätzen, kassierte aber dennoch eine bittere 2:3-Niederlage – der Tiebreak im fünften Satz endete mit 18:20. „Natürlich wollen wir jetzt die Revanche“, macht Knitter unmissverständlich klar.

Ein Sieg gegen Salzdahlum wäre doppelt wichtig. Denn es ist ein direktes Duell im Kampf um Relegationsplatz drei. Den hat momentan der TuS noch inne, die Gäste sind allerdings punktgleich. „Mit einem Sieg können wir Salzdahlum erstmal auf Distanz halten. Aber das wird eine ganz enge Kiste, zumal wir personell leider arg gebeutelt sind“, erklärt Knitter. Mit Jens Schönfelder, Christian Weber, Torben Schiewe und Karsten Weber fallen gleich vier wichtige Akteure aus. „Das trifft uns schon hart. Aber wir haben einen breiten Kader. Jetzt müssen halt andere in die Bresche springen. Wir sind immer noch stark genug, um beide Heimspiele zu gewinnen“, gibt sich Knitter kämpferisch.

Nach dem Spitzenspiel gegen Salzdahlum, das um 15 Uhr in der Altenceller Sporthalle am Lückenweg beginnt, muss Bröckel noch eine weitere harte Nuss knacken. In der zweiten Partie trifft TuS auf den VfL Wolfsburg. Die „Wölfe“ sind Drittletzter, das Hinspiel gewannen die Bröckeler deutlich mit 3:0.

Allerdings hat sich seitdem einiges verändert. „In der Hinrunde waren die erschreckend schwach. Aber jetzt haben sie sich gefangen und auch noch personell verstärkt. Das wird ein ganz anderer Gegner sein als im Hinspiel“, warnt Knitter. Zumal dem Gastgeber dann auch noch ein aller Voraussicht nach hart umkämpftes Match in den Knochen steckt. „Wir werden zweimal an unsere Grenzen gehen müssen, wenn wir gewinnen wollen“, richtet sich Knitter auf einen mühevollen Nachmittag ein. Eine weitere unangenehme Erinnerung sollte nach getaner Arbeit möglichst nicht dazukommen.