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Lokalsport Doppel-Führung durch Celler Teams
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22:02 21.11.2010
Handball-Oberliga Frauen: MTV Post Eintracht Celle vs. MTV Großenheidorn am 21.11.2010 Quelle: Torsten Volkmer
Celle Stadt

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MPE-Frauen

klettern an die Tabellenspitze

MTV Post Eintracht Celle – MTV Großenheidorn 30:26 (18:9). Für das schwache Spiel vom Freitag hat MPE seine Fans gründlich entschädigt. Besonders in der ersten Halbzeit brannte die Mannschaft von Trainer Marc Tetens ein Feuerwerk der Spitzenklasse ab. „Wir haben standardmäßig einen schlechten Start hingelegt, dann aber in jeder Hinsicht erstklassig gespielt. Da gab es nichts zu verbessern.“ In den letzten acht Minuten der ersten Halbzeit ließen die Gastgeberinnen gerade mal einen Treffer zu. Auf Grund der komfortablen Halbzeitführung wechselte Tetens in den zweiten dreißig Minuten durch. Fast jede Spielerin kam zum Einsatz. „Damit haben wir uns selbst in Schwierigkeiten gebracht. Die Deckung stand nicht mehr gut, dadurch fehlten uns die Gegenstoßchancen. So haben wir zu viele Tore liegen gelassen.“ Damit verursachte MPE bei den Zuschauern den einen oder anderen Fast-Herzinfakt. Langsam aber sicher arbeitete sich Großenheidorn bis auf zwei Tore heran (28:26). Die richtige Einwechslung am Ende des Spiels sicherte dann aber doch den souveränen Endstand.

MPE: Stanke, Wolter, C. Hoffmann, Niebuhr (4), Zywicki (5), Grah (5), Tetens (6), Skorek, Forstner (3), K. Hoffmann (5), Wallheinke, Baumgart (2)

HSG Nord Edemissen – HSG Lachte-Lutter 22:21 (12:9). Nach diesem Vierpunktespiel sorgt nur noch das bessere Torverhältnis dafür, dass Lachte-Lutter nicht die rote Laterne trägt. Unglücklicherweise hat die Mannschaft das Spiel auch noch mit dem Schlusspfiff verloren. Noch schlimmer ist, dass Jennifer Oppermann schon nach neun Minuten die rote Karte gesehen hat. „Da waren sich alle einig, dass da in der Situation auch eine Zeitstrafe gereicht hätte. Zu allem Übel ist ihre Gegenspielerin dann auch noch verletzungsbedingt liegen geblieben,“ ärgerte sich die ehemalige Spielerin Gaby Colditz. Die Konsequenz daraus ist, dass Oppermann dadurch gemäß dem Regelwerk für die nächsten zwei Spiele gesperrt ist. Damit wird es noch luftiger im Rückraum der HSG, denn es bleiben nur noch zwei etatmäßige Rückraumspielerinnen übrig.

HSG Lachte-Lutter: Winkelmann, Kerstan (3), Oppermann, An. Colditz (11), Reißberg (3), Gadau, Heinrich (2), Schulze (1), P. Colditz (1)

HSG Northeim – SV Garßen Celle II 16:23 (7:10). Es gab schon Spiele in denen mehr Tore gefallen sind. Trotzdem war SVG II-Trainerin Inga Kahle nach dem Spiel sichtlich zufrieden. Besonders auf Grund der Tore, die nicht gefallen sind. Ihre Abwehr hat eine hervorragende Leistung gezeigt und auch Torfrau Claudia Körner war mal wieder ganz oben auf. „Mit so einem deutlichen Sieg war nicht zu rechen. Wir haben ein ganz anderes Erscheinungsbild gezeigt als in den letzten zwei Spielen. Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann, dass wir in jedem Spiel so auftreten wie in diesem,“ freute sich die Trainerin. Schon vor dem Halbzeitpfiff führte Garßen deutlich mit zwei bis drei Toren Abstand. Beim Stand von 17:10 in der zweiten Hälfte war das Spiel bereits entschieden.

SV Garßen-Celle II: Körner, Schneeberger, Meinert, Hustedt (1), Goller (6), Hilgert (3), L. Ringert (2), Geier (4), Pahnke, Seturski (7), Thölke

Von Meike Grieger