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Lokalsport Doppelpack des Tischtennis-Dritteligisten TuS Celle 92 bei Heimpremiere
Sport Sport regional Lokalsport Doppelpack des Tischtennis-Dritteligisten TuS Celle 92 bei Heimpremiere
16:52 28.09.2017
Von Uwe Meier
Tischtennis ist ohnehin ein schneller Sport. Eine besondere Regel im Pokal, die für nochmehr Tempo sorgen soll, könnte für Celles Philipp Floritz zum Problem werden. Quelle: Alex Sorokin
Celle

Celle. "Natürlich nehmen wir gegen Frickenhausen nicht die Favoritenrolle ein“, sagt Celles Trainer Frank Schönemeier über die Aussichten im Pokalspiel. „Aber mit der Unterstützung unserer zahlreichen Zuschauer sind wir durchaus in der Lage, auch gegen unseren Gegner aus den Relegationsspielen knapp zu gewinnen.“

Die Frickenhausener haben sich in dieser Saison viel vorgenommen. Die Mannschaft wurde komplett ausgetauscht. Darunter wurden auch drei Japaner verpflichtet. Einer von ihnen wird immer einer dabei.

Der Pokal wird nach den Regeln der 1. Bundesliga mit Dreier-Mannschaften gespielt. Für die Zuschauer ist zudem neu, dass das Spiel an einem Tisch ausgetragen wird. Außerdem werden zur Beschleunigung der Partie den Spielern die Bälle durch den Schiedsrichter zugeworfen. So muss nach dem Ende eines Ballwechsels der nächste Aufschlag schon nach zehn Sekunden erfolgen. Da der Celler Spitzenspieler Philipp Floritz sich immer recht lange vor seinem Aufschlag konzentriert, kann es durchaus ein Nachteil für ihn sein. Er sieht es allerdings anders: „Da mir die Bälle zugeworfen werden, habe ich keine Probleme mit der Zeit.“

Das Punktspiel am Sonntag gegen Fulda ist für die Celler noch wichtiger. Es gilt, ebenso wie in Velbert, gegen einen direkten Konkurrenten um die Meisterschaft zu punkten. Der Aufsteiger aus Fulda hat durch seinen Auswärtssieg gegen Hertha BSC gezeigt, dass er zu den Spitzenmannschaften dieser Saison zählt. Fulda stellt mit Ausnahme des 16-jährigen Fan Bo Meng eine sehr erfahrene Mannschaft, die schon auf zahlreiche Erfolge und Erstligaeinsätze zurückblicken kann. Aber auch Fan Bo Meng wird für die Celler schwer zu spielen sein. Zusammen mit Tobias Hippler und Cedric Meissner holte er den Europatitel in der Mannschaft. Somit wird er die beiden Celler sehr gut kennen.

Nach den Aussichten für das Wochenende befragt antwortete der Celler Trainer Frank Schönemeier: „Der Pokal ist für uns eine gute Gelegenheit, zu sehen, wie weit wir noch von den Mannschaften der zweiten Liga entfernt sind. Noch wichtiger ist aber für mich das Spiel gegen Fulda, damit wir im Aufstiegsrennen bleiben. Ich hoffe, dass meine Mannschaft selbstbewusst gegen die großen Namen aus Fulda bestehen kann und wir besser abschneiden als Hertha und Brackwede.“