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Lokalsport Dreimal Heimrecht: Celler Landesligisten unter Zugtzwang
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16:23 06.03.2015
Celle Stadt

Der TuS Bergen möchte mit einem Sieg gegen die SG Südkreis Clenze weiter an Wietzendorf und Eyendorf dran bleiben. Der HBV 91 Celle steht vor den Wochen der Wahrheit und plant, diese mit einem Heimerfolg in der Lönshalle gegen den MTV Dannenberg einzuläuten.

HSG Adelheidsdorf-Wathl. –

SVT Uelzen/Salzwedel

(Samstag, 19 Uhr)

Bei der HSG soll wieder Ruhe einkehren. Nach dem emotionalen Abschied von Coach Lutz Röper, der ja schon in Dannenberg wegen Krankheit nicht mit dabei war, gilt jetzt alle Kraft dem Klassenerhalt. Dazu sitzt Betreuer Guido Zobiack vorerst auf der Bank, ihm beratend zur Seite steht A-Jugend-Coach Thomas Kahle. Die Trainersuche für die kommende Saison läuft.

Nicht mit dabei sind gegen Salzwedel Fabian Sander, Lutz Eichhorn und Till Maurer, einige andere Spieler sind angeschlagen oder grippegeschwächt. Das alles darf aber keine Ausrede sein: „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, glaubt Zobiack trotz des 16:22 im Hinspiel. „Wir können punkten“, glaubt Zobiack. Die Wathlinger Spieler dürfen „können“ gern durch „müssen“ ersetzen…

TuS Bergen –

SG Südkreis Clenze

(Samstag, 19.30 Uhr)

Kleines Ziel der Berger: Es gilt, den glücklichen 26:25-Hinspielsieg zu bestätigen. Großes Ziel: Weiter am Spitzenduo dran bleiben und bei eventuellen Ausrutschern der Konkurrenz bereit sein. Allerdings ist der Kader berufsbedingt wieder nicht vollständig. Diesmal fallen Felix Becker und eventuell Julien Guse aus, dafür ist Niklas Pechmann wieder dabei.

Krankheitsbedingt trainierte Bergen nur sehr eingeschränkt, im taktischen Bereich konnte Coach Jörg Matthée mit seinen Jungs überhaupt nicht arbeiten. Aber er weiß: Die Stärke des Gegners ist die erste Welle – und die gilt es zu unterbinden. Immerhin: Bergen hat momentan einen guten Lauf, auch wenn sich das Team immer wieder spielerische Auszeiten von 15 bis 20 Minuten nimmt. „Das müssen wir abstellen und endlich dazu kommen, einen Wettkampf über 60 Minuten konzentriert zu Ende zu bringen“, so Matthée. Denn er weiß: Ein Sieg im Heimspiel ist Pflicht, um die Ausgangsposition als Verfolger auf Platz drei zu behalten.

HBV 91 Celle –

MTV Dannenberg

(Sonntag, 17.30 Uhr)

Der HBV vor den Wochen der Wahrheit: Die Celler haben in den nächsten Spielen mit Gegnern zu tun, die in der Tabelle nur recht knapp vor ihnen rangieren und gegen die sie in den Hinspielen schon ordentliche Ergebnisse erzielt haben. „Dannenberg ist da aber sicher einer der schwierigsten Gegner“, glaubt Moritz Kaplick. Das Hinspiel verloren die 91er mit fünf Toren. „Wir haben allerdings auch fünf Strafwürfe ausgelassen“, sagt Kaplick und errechnet im Geiste ein Unentschieden.

Aber dazu muss sich der HBV gegenüber Munster erheblich steigern. „Aber das werden wir. Und mit unseren Zuschauern im Rücken versuchen wir zu punkten“, so Kaplick. Nicht dabei sein wird allerdings Trainer Lutz Günther, der am Wochenende einen Trainerlehrgang leitet.

Von Stefan Mehmke