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Lokalsport Dressur-Titel für Deecke und Schubotz
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17:01 09.07.2018
Von Heiko Hartung
Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle Stadt

Zum dritten Mal in Folge siegte die Erfolgsreiterin Deecke vom Reit- und Fahrverein (RFV) Beedenbostel bei den Bezirkstitelkämpfen der Dressurreiter. Auf ihrem Pferd „Waldzauber“ war ihr der Erfolg nach einem Sieg in der Klasse M**, einem zweiten Platz in der Klasse S* und einem Sieg in der Klasse S** nicht mehr zu nehmen.

Aber auch das junge Dressurtalent Charlotte Schubotz war mit ihrer Stute „Uschi“ in bester Form. Wie Deecke musste auch die 16-Jährige mit ihrem Pferd drei Prüfungen absolvieren. Eine Dressurprüfung der Klasse L* auf Trense, eine Dressurprüfung der Klasse L* auf Kandare und zum Abschluss eine Dressurprüfung der Klasse M*. Hier platzierte sich die Cellerin als einzige Juniorin aus dem Bezirk einmal auf Platz sieben und zweimal auf einem vierten Platz. Damit sicherte sich die Schülerin den Junioren-Titel.

Seit vier Jahren arbeitet Schubotz mit der Stute „Uschi“. Dass das Duo überhaupt einmal erfolgreich bei Turnieren starten würde, war nicht selbstverständlich: „Beim Kauf war das Tier krank und nicht ausgebildet“, berichtet Charlottes Mutter Monika Schubotz. Doch Pferd und Reiterin arbeiteten sich kontinuierlich durch die Leistungsklassen der Dressur nach oben. Der Junioren-Bezirkstitel soll dabei nur eine weitere Etappe auf dem Erfolgsweg bleiben.

Er greift das dicke Tauseil, seine Hände schmerzen als sich Hannes Gumprecht zweieinhalb Meter in die Höhe zieht. Oben versperrt ihm ein Kettennetz den Durchweg. Der 19-Jährige gerät ins Wanken als er das rostige Gebilde herunterkraxelt, sich dreht und auf der anderen Seite wieder Meter um Meter hinaufklettert. Es riecht nach Metall und Schweiß. Weit über seinem Kopf hängen Anker an schweren Ketten. Der Hindernisläufer setzt zum Sprung an und krallt sich mit beiden Händen an dem roten Metallgriff fest. Mit seinem ganzen Körper holt Gumprecht Schwung und hangelt zum nächsten Anker. „Verdammt hart. Das war ein Brett“, erzählt der junge Mann aus Bröckel. Doch damit meint er nicht nur dieses eine Hindernis, sondern die insgesamt 51 weiteren Hindernisse, die er bei der Europameisterschaft im Obstacle-Course-Racing (OCR) im dänischen Esbjerg auf 15 Kilometern bewältigen musste.

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Wie ein Regenbogen kann so ein blauer Fleck schimmern, wenn die „Rainbow Warriors“ auf der Matte einmal so richtig loslegen. Denn auf dem Boden geht es für die Brazilian-Jiu-Jitsu-Kämpfer rund. Bei der noch jungen Sportart wird nicht wie bei den traditionellen japanischen Kampfsportarten Judo und Jiu-Jitsu getreten, geschlagen oder geworfen. „Wir versuchen unseren Gegner beim ,Rollen‘ an einen Punkt zu bringen, an dem sein Gewicht und seine Stärke keine Rolle mehr spielen, nämlich am Boden“, erklärt Désirée Gotthardt. Dort wird dann versucht, mit dem eigenen Körper den Gegner zu kontrollieren. „Gegebenenfalls wird ein Hebel- oder Würgegriff eingesetzt, um ihn dann zur Aufgabe zu bringen“, ergänzt die Bergerin.

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