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Lokalsport Drittes Derby in Folge in der Handball-Landesliga
Sport Sport regional Lokalsport Drittes Derby in Folge in der Handball-Landesliga
12:33 06.12.2013
Die Abwehr der HSG Lachte-Lutter (mit Leibchen) muss in Bergen gut verteidigen – wie hier gegen Altencelles Ann-Kristin Wallheinke. Quelle: Alex Sorokin
Bergen Stadt

TuS Bergen –

HSG Lachte-Lutter

(Sonnabend, 17.15 Uhr)

Die Rollen sind klar verteilt. Der Ligaprimus aus Bergen ist haushoher Favorit und will den eigenen Fans einen weiteren Kantersieg bescheren. Die personell arg gebeutelten Gäste sind hingegen in erster Linie bestrebt, ein achtbares Ergebnis zu erzielen und nicht unter die Räder zu kommen.

Bergen kann im letzten Punktspiel dieses Jahres wieder auf seine Stammformation zurückzugreifen. Dazu gesellt sich als Neuzugang mit Svenja Glasewald ein altvertrautes Berger Gesicht. Die 25-jährige Rückraumspielerin ist nach den Zwischenstationen HSG Heidmark (Oberliga) und SV Henstedt-Uelzburg (3. Liga) wieder zurück in ihrem Heimatverein und will die Grün-Weißen auf dem Weg zur Meisterschaft unterstützen. Die Gastgeberinnen dürften mit ihrer Rückraumbesetzung bereits Oberliga-Qualität besitzen und wollen ihrem Trainer Oliver Bült heute zum 40. Geburtstag das entsprechende Geschenk präsentieren.

Ganz andere Sorgen hat der Ex-Oberligist aus Lachendorf. Der HSG fehlen auch in diesem schweren Derby mit Rita Bartels und Annabell Coditz wieder zwei Leistungsträgerinnen. Dafür ist Rückraumspielerin Laura Wiczorek wieder dabei und will zusammen mit Jennifer Colditz das Rückraumspiel beleben. „Wir sind krasser Außenseiter und wollen ein achtbares Ergebnis erzielen“, sieht Co-Trainer Jonathan Mischke den Auswärtstrip nach Bergen realistisch.

SGH Rosengarten II –

SV Altencelle

(Sonnabend, 14.30 Uhr)

Ein schweres Auswärtsspiel steht dem SVA beim Mitaufsteiger bevor, der eine 6:2-Punktausbeute in eigener Halle aufweist und daher leichter Favorit ist. Besonders die sehr offensive 3-2-1-Abwehrformation bereitet jedem Gegner erhebliche Probleme. Dazu kann SGH-Trainer Sven Dubau immer wieder auf einige Spielerinnen aus dem Zweitliga-Kader zurückgreifen, das Team ist dadurch schwer berechenbar.

Keine leichte Aufgabe die SVA-Sieben, die aber mit der Zwischenbilanz von 6:8 Punkten im Aufstiegsjahr zufrieden sein kann. „Wir müssen 60 Minuten sehr konzentriert spielen, sonst haben wir keine Chance“, erklärt Coach Wolfgang Weide. Im personellen Bereich gibt es keine Probleme, er kann auf sein Siegerteam der Vorwoche zurückgreifen.

Von Rudolf Kahle