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Lokalsport Duell der Jüngsten: TuS Celle 92 gegen Mainz 05
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16:14 16.11.2018
Von Uwe Meier
Tobias Hippler bekommt von Trainer Franke Schönemeier Anweisungen für das Spiel gegen Mainz. Quelle: Christian Link
Celle

Es gab einige Mannschaften, die FSV Mainz 05 vor der Saison zu den Abstiegskandidaten der 2. Tischtennis-Bundesliga gezählt hatten. Doch all jene wurden vom Team aus der Hochburg des Karnevals eines Besseren belehrt – Mainz thront nach sechs Spielen mit 10:2 Punkten an der Spitze der Liga. Kaum jemand hatte mit den hohen Leistungssprüngen des FSV-Teams gerechnet. Und somit ist klar, dass auf die Mannen vom TuS Celle 92 am Sonntag (Spielbeginn 14 Uhr) ein hartes Stück Arbeit wartet.

„Wir sind gegen Mainz besonders im oberen Paarkreuz krasse Außenseiter“, sagt Celles Trainer Frank Schönemeier vor dem Duell der beiden jüngsten Teams der Liga. „Allerdings werden wir alles versuchen, den Mainzern einen großen Kampf zu liefern. Leistungsmäßig sind wir nicht so weit auseinander, wie es das Tabellenbild vermuten lässt“, meint der Coach zu den Erfolgsaussichten des TuS-Teams, das mit 4:6 Punkten auf dem siebten Platz rangiert.

Die Mainzer sind ein Jahr vor den Cellern in die 2. Liga aufgestiegen und haben sich nach Schwierigkeiten in der vergangenen Saison auf das Niveau der 2. Liga gebracht. Das Spitzenpaarkreuz des FSV mit dem US-Amerikaner Kanak Jha und dem Franzosen Irvin Bertrand ist das erfolgreichste der gesamten Liga.

Cedric Meissner trifft auf Simon Suderlund

Die Spieler der beiden Kontrahenten kennen sich von vielen internationalen Einsätzen im Jugendbereich und der U21. So wurde Celles Nummer zwei, Cedric Meissner, 2017 an der Seite des Schweden Simon Söderlund, der in Mainz an der Position drei zum Einsatz kommt, Vizemeister im Doppel bei den Jugend-Europameisterschaften. „Wir kennen unsere Stärken und Schwächen gut“, so der 18-jährige Celler. „Mainz hat natürlich sehr starke Doppelspieler. Aber wir haben im vorangegangenen Spiel gegen Saarbrücken auch gute Leistungen in den Doppeln gezeigt. Ich bin davon überzeugt, dass wir das auch wiederholen können. “

Und wohl auch müssen: Denn bei den bisherigen Mainzer Auftritten war auffällig, dass, wenn der FSV beide Doppel gewann, anschließend deutliche Siege folgten. Für Celles Mannschaftsführer Nils Hohmeier liegt daher das Geheimnis eines Celler Erfolges genau darin, das zu verhindern. „Mit etwas Glück können wir die Doppel positiv beenden. Und im oberen Paarkreuz dürfen wir auf keinen Fall alle Spiele verlieren. Wenn beides eintritt, ist eine Überraschung möglich“, hat Celles Nummer vier die Marschroute des TuS-Teams schon einmal abgesteckt.

Turnier in Weißrussland bringt Erfahrung

Die Celler müssen also alles daran setzen, aus dem oberen Paarkreuz zumindest einen Punkt mitzunehmen. Falls die Celler mit einem ausgeglichenen Ergebnis in die Pause gehen, kann das untere Paarkreuz mit Tobias Hippler und Nils Hohmeier gegen den Schweden Söderlund und den Italiener Rossi befreit aufspielen und zeigen, dass sie im unteren Paarkreuz zumindest ebenbürtig sind.

Sowohl Hippler als auch Hohmeier haben unter der Woche noch zusätzliche Wettkampfpraxis erworben. Für Deutschland waren sie bei den internationalen Meisterschaften von Weißrussland am Start. Cedric Meissner hat am letzten Lehrgang zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften der Jugend teilgenommen. Zudem werden sie am Samstag vor dem Spiel gemeinsam vor Ort trainieren.

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