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Lokalsport Duell der unbesiegten in der Celler HBG-Halle
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16:52 20.10.2017
Sarah Dralle wird dem SV Altencelle nach einem Kreuzbandriss lange fehlen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Celle. TSV Wietze –TSV Wietzendorf(Samstag, 18 Uhr)

Nach dem fulminanten Pokalauftritt scheint der sich in Bestform befindende TSV Wietze gegen TSV Wietzendorf vor einer leichten Aufgabe zu stehen. Die Gäste aus dem Heidekreis zieren ohne einen einzigen Zähler auf dem Konto das Tabellenende.

Doch Trainer Heiko Schoppmann warnt: „Wietzendorf hat nichts zu verlieren. Wenn wir einen schlechten Tag erwischen und der Aufsteiger Oberwasser bekommt, könnte es eine unangenehme Überraschung geben.“

Aufgrund zahlreicher Krankheitsfälle ist die Aufstellung der Grün-Weißen noch ungewiss. Freude herrschte in Wietze über die Pokalauslosung. Der TSV empfängt am 16. Dezember in der 3. Runde des HVN-Pokals den Oberligisten MTV VJ Peine.

SV Altencelle –HV Lüneburg(Sonntag, 15 Uhr)

Gegen die wurfgewaltigen Lüneburgerinnen hat der SVA zuletzt immer gut ausgesehen und nur wenige Tore zugelassen. Ob der deutliche 28:20-Sieg aus der Vorsaison jedoch wiederholt werden kann, ist sehr fraglich. SVA-Trainer Thorsten Dralle plagen nämlich immense Personalprobleme. Jetzt fallen auch noch Rückraumspielerin Sarah Dralle (Kreuzbandriss) und Kreisläuferin Ann-Kristin Wallheinke (Urlaub) aus.

Die verbliebenen Spielerinnen sieht Dralle aber gut vorbereitet. „Wir wollen Lüneburg durch aggressive Abwehrarbeit den Schneid abkaufen und müssen deren gefährlichen Rückraum in den Griff kriegen“, fordert der SVA-Trainer. Er hofft, dass auf dieser Basis sein Team dann selbst ins Spiel findet. „Das wird extrem schwierig und geht nur über den ganz großen Kampf“, weiß Dralle, der dennoch von der hohen Qualität seines kleinen Kaders überzeugt ist.

HG Winsen (Luhe) –SV Garßen-Celle II(Sonntag, 15.10 Uhr)

„Es muss einfach unser Anspruch sein, in Winsen zu gewinnen“, sagt SVG-Trainer Felix Michelman. Er glaubt allerdings, dass das Spiel gegen den Tabellenvorletzten schwierig werden könnte. Dabei denkt Michelmann an das Winser Haftmittelverbot und an die Vorjahresniederlage.

Doch der SVG-Coach hat im Großen und Ganzen sein Team komplett. Auch Caroline Bartlau ist wieder dabei. Allerdings steht Michelmann mit Celina Friebe nur eine Torhüterin zur Verfügung. „Mit einem Sieg würden wir die Tabellenführung behaupten und wären für das dann kommende Duell mit dem HV Lüneburg bestens gewappnet“, so Michelmann.

TuS Oldau-Ovelgönne – HSG Lachte-Lutter(Sonntag, 17 Uhr)

Aufsteiger Oldau-Ovelgönne sieht sich bisher im Soll. Nach der vierwöchigen Pause freut man sich, dass es gegen die HSG gleich mit einem Derby weitergeht.

Dennoch weiß man nach der langen spielfreien Zeit die eigene Form nicht so richtig einzuschätzen. „Lachendorf ist ein unangenehmer Gegner, aber wir wollen unseren Heimvorteil zum dritten Sieg nutzen“, sagt Trainer Frederik Hövermann, der einige Ausfälle kompensieren muss. Gegner Lachte-Lutter fürchtet sich ein wenig vor der harten Gangart, die die Gastgeberinnen bisher an den Tag legten. „Ich hoffe, dass wir damit klarkommen und dementsprechend dagegenhalten können“, so HSG-Trainer Holger Heinrich.

Von Jochen Strehlau