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Lokalsport Ein Remis nach großem Kampf
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15:51 16.11.2010
Von Jürgen Poestges
Foto - Andre Stang der in diesem Spiel im Doppel und im Einzel ohne - Niederlage blieb Quelle: nicht zugewiesen
Westercelle

Westercelle (cz). Es war ein wichtiges Spiel, es galt, einen Konkurrenten im Abstiegskampf auf Distanz zu halten. Und das war beiden Mannschaften bewusst: Über vier Stunden standen sich in der Tischtennis-Oberliga die Herren des VfL Westercelle und vom MTV Wolfenbüttel gegenüber. Am Ende kam es zu einem gerechten 8:8-Unentschieden.

Etwas überraschend gingen die Gastgeber mit einem 3:0 aus den Doppeln heraus. Jedoch verkrampften die „jungen Wilden“, anstatt locker aufzuspielen. Und so wurde aus dem 3:0 ein 3:5-Rückstand, der noch hätte höher ausfallen können, wenn Andre Stang im fünften Satz nicht gewonnen hätte und somit die Schwarz-Gelben mit 4:5 zurück ins Spiel brachte.

Daraufhin kam es zu einem Leckerbissen, den man so in der heimischen Nadelberghalle noch nicht zu sehen bekam. Sven Arnhardt und Andre Kamischke schenkten sich nichts, zeigten Tischtennis vom Allerfeinsten. Der Westercelle setzte sich durch, glich zum 5:5 aus.

In der Folge teilte man sich die Punkte, Demin verlor gegen Haux und Finkendey gewann sicher gegen Hoffmann. Bruns erspielte sich eine 2:0-Satzführung, Brinkop ging mit 2:1 in Führung. Doch er verlor nach großem Kampf im fünften Satz, Bruns lag im Entscheidungssatz 6:10 hinten, ehe er sein bestes Tischtennis spielte und das Spiel noch drehte. Stang gestaltete sein zweites Einzel siegreich.

Somit ging man das erste Mal in dieser Saison mit 8:7 in das Entscheidungsdoppel. Nachdem Brinkop und Finkendey den ersten Satz gewannen, sah es alles nach einem Sieg für die Schwarz-Gelben aus. Doch die Wolfenbütteler drehten dieses unglaubliche Spiel erneut, so dass es am Ende zu einem gerechten 8:8 kam.

„Dieses Spiel hatte alles, was Tischtennis ausmacht. Doch wir haben es verpasst, den Sack zuzumachen, so dass wir uns über das Endresultat nicht beschweren dürfen“, so Mannschaftsführer Lukas Brinkop.