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Lokalsport Ein "dreifacher" Schöneck
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20:08 29.04.2018
TuS Eschedes Dennis Runge (links) und Torben Schmoll (rechts) kümmern sich hier recht eindrucksvoll um Dennis Iwastschenko vom SC Wietzenbruch. Quelle: David Borghoff
Eschede

In der Tat machte der Tabellenletzte über weite Strecken des Spiels keineswegs den Eindruck eines Absteigers – und hatte zudem einen überragenden Kevin Schöneck. Dieser hatte mit einem waschechten Hattrick großen Anteil am Erfolg seines Teams. Dieses hätte gar nicht besser beginnen können. Der über links durchgebrochene Pascal Dehrmann bediente Schöneck, der am ersten Pfosten SCW-Torwart Niels Petersen mit seinem Schuss ins kurze Eck keine Chance ließ. Das frühe 1:0 (5.) gab den Gastgebern, die mit Stürmer Maik Kirchhoff in der Innenverteidigung überraschten, Sicherheit. Eschede störte früh und ließ den SC Wietzenbruch nicht ins Spiel kommen.

Und dann ging es erneut viel zu schnell für die Gäste. Schöneck lief sich an der Strafraumkante frei und knallte das Spielgerät flach zum 2:0 (23.) ins lange Eck. Zweimal konnte der SCW-Keeper gegen den pfeilschnellen Schöneck noch spektakulär parieren. Doch bei dessen knallharten Hinterhaltschuss aus mehr als 20 Metern Torentfernung zum 3:0 (40.) war er erneut machtlos.

„Das war sicherlich unsere beste Halbzeit der ganzen Saison. Wir haben toll kombiniert, Druck auf Wietzenbruchs Defensive ausgeübt und die Räume geschickt zugestellt“, freute sich Schöneck. Und auch TuS-Trainer Ewert war von der Leistung seines Teams begeistert. „Wie wir die Tore rausgespielt haben, war große Klasse. Mit den langen Bällen auf Dennis Runge und Kevin Schöneck hatte der SCW seine Probleme“, so Ewert.

In der zweiten Spielhälfte versuchten die Gäste alles, um Eschedes Abwehrbollwerk zu knacken. Doch echten Druck vermochte der Aufsteiger zunächst nicht zu entwickeln. Ein Schuss von Dennis Iwastschenko (54.) sorgte nur ansatzweise für Gefahr. Eschede behielt die Kontrolle und hätte in der 63. Minute für die Entscheidung sorgen müssen. Doch der eingewechselte Torben Schmoll und Marc von der Ohe vergaben gemeinschaftlich die große Konterchance.

In der letzten Viertelstunde verließen die Männer von der Aschau dann die Kräfte und es brannte zunehmend in Eschedes Strafraum. Die Partie wurde hektischer. Einen Schuss von Gibril Badjie lenkte Christopher Gierke mit der Hand an die Latte. Die Konsequenz: Rote Karte für den Übeltäter und Strafstoß für den SCW, den Kais Manai sicher zum 1:3 Anschlusstreffer (80.) verwandelte. Nur drei Minuten später hätte Manai per Freistoß fast das 2:3 erzielt, aber Eschedes vorzüglicher Torwart Gerard Krause schaufelte den Ball irgendwie noch aus dem Toreck. „Den muss man nicht halten“, gab es Lob von vom ehemaligen Drittliga-Torwart Eike Mach, der mit der Leistung seines Teams nur in der letzten halben Stunde zufrieden war.

Viel Zeit, die nicht ausreichende Vorstellung seiner Elf zu analysieren, bleibt ihm nicht. „Wir sind noch längst nicht sicher und müssen am Dienstag zu Hause gegen den direkten Tabellennachbarn VfL Maschen punkten“, unterstreicht der SCW-Trainer. Und punkten will im heimischen Brunshagen auch TuS Eschede gegen den abstiegsgefährdeten MTV Borstel-Sangenstedt.

Von Jochen Strehlau

Wehmut beim letzten Heimspiel als Trainer? „Ach, durch den engen Spielverlauf hatte ich gar keine Zeit, mir darüber viele Gedanken zu machen“, sagt Dominic Blancbois lachend. Und zur Freude hatte er allen Grund. Denn seine Handball-Oberliga-Frauen vom TuS Bergen haben als feststehender Absteiger vor heimsicher Kulisse noch einmal gezeigt, was sie drauf haben. Gegen den VfL Wolfsburg gab es mit 21:20 (11:7) einen denkbar knappen, aber unter dem Strich verdienten Sieg. „Einer vor reicht halt auch“, meinte der Trainer.

Jürgen Poestges 29.04.2018

Nachdem Niklas Haase eine hohe Hereingabe mit dem Fuß sehenswert zum 5:0 ins Tor geschossen hatte, schlug ihm VfL-Trainer Ulrich Busse vor, nächstes Mal doch besser den Kopf zum Abschluss zu nutzen. Der Stürmer nahm die Herausforderung an – und traf nur zwei Minuten später mit dem Kopf zum 6:0-Endstand. Der VfL Westercelle gab sich in der A-Junioren-Niedersachsenliga gegen den im Abstiegskampf steckenden VfL Güldenstern Stade keine Blöße und kehrte mit drei wichtigen Punkten aus der Hansestadt zurück – im Hinspiel hatte die Westerceller U19 noch mit 0:1 verloren.

29.04.2018

Auf dem Westerceller Sportplatz durfte sich am Samstagnachmittag die Zweitvertretung von Eintracht Braunschweig über die eroberte Tabellenführung der Niedersachsenliga freuen. Dank eines 2:0-Erfolgs bei den Schwarz-Gelben aus Westercelle zogen die Löwen am Stadtrivalen Freie Turner vorbei. Der VfL Westercelle verbleibt weiterhin auf dem sechsten Rang – und ärgert sich über den Ausgang der Partie: „Eine unglückliche Niederlage – das Spiel hätte auch gut torlos ausgehen können“, erklärte VfL-Trainer Klaus-Ulrich Fiedler.

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